Projekt „Rettungsring“ auch 2016 ein großer Erfolg

Freuen sich über den erfolgreichen Abschluss des Projektes Rettungsring 2016: Claudia Benndorf, Luis Beimfohr, Sven Bünning, Nina Brunke, Sophia Matthias, Katrin Leschke und vorn Charlotte Leschke (v.l.n.r.). (Foto: Claudia Benndorf)

Aktion des Schwimmvereins in Zusammenarbeit mit der Jugendpflege

BURGWEDEL (r/bs). Bereits zum sechsten Mal haben sich die Übungsleiter des Schwimmvereins Burgwedel gemeinsam mit der Jugendpflege der Stadt Burgwedel den Kindern angenommen, die noch nicht schwimmen können, oder einfach mehr Zeit zum Üben brauchen.
In diesem Jahr wurden zum Projekt Rettungsring mehr Kinder angemeldet, als in den vergangenen Jahren. Hinzu kamen Kinder aus den
Sprachlernklassen, die zum großen Teil keinerlei Schwimmfähigkeiten besitzen.
Für die Helferinnen wie Sophia Matthias kam eine zusätzliche Herausforderung hinzu: „Deutsche Sprachkenntnisse sind bei einigen Kindern noch wenig vorhanden". „Aber sie lernen schnell", so Luis Beimfohr, „auch die Baderegeln!"
Bei den verschiedenen Übungen lernen die Kinder, ihre Angst zu überwinden und mit dem Kopf unter Wasser zu tauchen.
Mit den Mutigen springt Sven Bünning bereits vom Startblock, während Nina Brunke die Schwimmbewegungen mit einer Poolnudel übt. Mit anderen Kindern konnte Charlotte Leschke schnell im tiefen Wasser die geforderten Aufgaben für das Seepferdchen Abzeichen trainieren: 25 Meter schwimmen, einen Ring ertauchen und vom Beckenrand springen.
Claudia Benndorf freut sich besonders, dass einige Kinder, die letztes Jahr noch unsicher waren, in diesem Jahr ihr Bronze-Abzeichen sicher geschafft haben. „Dafür muss man 200 Meter schwimmen, 2 Meter tief tauchen und sich vom 1-m-Brett trauen, alles ohne Schwimmhilfen oder Schwimmbrille". Dank der flexiblen Arbeitszeitregelung ihrer Firma und der Unterstützung ihrer Vorgesetzten konnte die Trainerin des Schwimmvereins zusätzlich helfen.
Zum Abschied der Schwimmwoche gab es von Katrin Leschke eine Teilnehmerurkunde und ein Stück vom Rettungsringkuchen, den sie gebacken und liebevoll verziert hat. "Noch nicht alle Kinder haben in der kurzen Zeit das Ziel erreicht", sagt sie. „Wir sind der Stadt für die jahrelange Unterstützung dankbar und hoffen, dass dieses großartige Projekt weiterhin mitgetragen wird, damit auch diese Kinder angstfrei im Freibad plantschen können.“