Poetisches Theaterstück für Erwachsene in St. Petri

Kian Pourian und Suse Wessel vom „Theater zwischen den Dörfern“ bringen die Geschichte von der Ente und dem Tod nach Großburgwedel. (Foto: Theater zwischen den Dörfern)

Theater zwischen den Dörfern zeigt „Ente, Tod und Tulpe“

GROSSBURGWEDEL (r/bs). Schon länger hatte die Ente so ein Gefühl. „Wer bist du – und was schleichst du hinter mir her?“, fragte sie. „Schön, dass du mich endlich bemerkst“, sagte der Tod. „Ich bin der Tod.“
Nach dem ersten Schrecken entwickelt sich eine zarte Freundschaft zwischen der schnatterigen Ente und dem freundlichen Tod, der aber auch dieses Mal keine Ausnahme machen wird ...
Mit viel Musik und viel Ruhe erzählt das „Theater zwischen den Dörfern“ in poetischen Bildern von der Begegnung zwischen der Ente und dem Tod und ihrem unvermeidlichen Ende. Und obwohl es keine rettende Wendung gibt, bleibt doch etwas überaus Tröstliches für alle, die die Erfahrung eines Verlustes bereits gemacht haben oder sich davor fürchten.
Eingeladen von der Kindertagesstätte St. Petri bringen Kian Pourian und Suse Wessel vom „Theater zwischen den Dörfern“ aus Wennigsen die Geschichte von der Ente und dem Tod nach Burgwedel: Am Freitag, 18. November, spielen sie das Stück nach dem preisgekrönten Bilderbuch von Wolf Erlbruch im Gemeindehaus der St. Petri-Kirchengemeinde am Küstergang in Großburgwedel. Beginn ist um 20.00 Uhr, der Eintritt ist frei.
Die beiden Theatermacher betten das Stück ein in ein musikalisch-literarisches Rahmenprogramm: Mit Auszügen aus José Saramagos „Eine Zeit ohne Tod“ im Wechselspiel mit Liedern von Kurt Weill bis Heinz Rudolf Kunze werfen sie auf unterschiedlichste Art und Weise einen Blick auf das Thema Tod. Elemente des Figurentheaters werden dabei mit musikalischen, tänzerischen und schauspielerischen Elementen verbunden zu einer leisen, philosophisch-poetischen Inszenierung. Der Abend beginnt und endet bei einem guten Glas Wein im Foyer des Gemeindehauses.