Planung des Neubaus beschlossen

Der Rat der Stadt Burgwedel hat die Planung eines Neubaus für das Gymnasium Großburgwedel beschlossen. (Foto: Bettina Garms-Polatschek)

Bürgermeister Axel Düker: „Wir haben eine historische Situation“

GROSSBURGWEDEL (bgp). Am Donnerstagabend tagte der Rat der Stadt Burgwedel, um in seiner vierten Sitzung über die Empfehlung des Schulausschusses zu beraten, einen Neubau für das Gymnasium Großburgwedel mit einem Investitionsvolumen von rund 34 Millionen Euro zu planen.
Bürgermeister Axel Düker führte die im Schulausschuss vorgestellte Wirtschaftlichkeitsuntersuchung ins Feld. Diese hatte unter Berücksichtigung der Kosten für Risiken und Interimslösungen sowie zukünftige Betriebskosten für das Gymnasium ergeben, dass ein Neubau gegenüber einer Sanierung mit Teilneubau auch auf Grund der höheren Buchwerte langfristig kostengünstiger sei.
Die Stadt Burgwedel befinde sich in einer „historischen Situation“. „Wir haben günstige Kapitalkosten und einen Platz, der uns gehört“, argumentierte Düker. Die Räume im Bestand des Gymnasiums seien für große Klassen zu eng und schlecht belüftet: „So kann man das nicht machen“. Durch die Wiedereinführung des Abiturs G9 sowie die Beliebtheit des Gymnasiums seien die Raumkapazitäten mittlerweile zu gering: „Das reicht hinten und vorne nicht“.
Trotz der noch einmal geäußerten Bedenken bezüglich eines belastbaren Finanzkonzeptes folgte der Rat der Empfehlung des Schulausschusses und beschloss die Planung eines Neubaus. Parallel zum Planungsverfahren solle die Verwaltung ein belastbares Finanzierungskonzept über dreißig Jahre unter Berücksichtigung etwaiger Zinssteigerungen erstellen.