Pestalozzi mit neuer Leitung

Sebastian Bernschein, der neue kaufmännische Leiter der Pestalozzi-Stiftung. (Foto: Lilian Gutowski/Pestalozzi-Stiftung)

Sebastian Bernschein löst Cord von Frieling ab

GROSSBURGWEDEL (r/bs). Sebastian Bernschein übernahm zum 1.1.2017 die kaufmännische Leitung und die Position des stellvertretenden Vorstands der Pestalozzi-Stiftung. Er folgt damit auf Cord von Frieling, der das diakonische Unternehmen nach neunjähriger Tätigkeit auf eigenen Wunsch verlassen hat.
Bernschein verfügt über eine langjährige Erfahrung im Controlling, Finanz-/
Rechnungswesen und Qualitätsmanagement für Unternehmen im Sozial- und Gesundheitswesen:
Nach einer zwölfjährigen Tätigkeit bei der Bundeswehr als Betriebswirtschaftlicher
Controller im Zentrum für Nachrichtenwesen in Grafschaft-Gelsdorf und Stellvertretender Leiter der Stabsstelle Controlling im Bundeswehrkrankenhaus Ulm,
verantwortete Bernschein ab dem Jahr 2009 bei der Antoniushaus gGmbH der Josefs-
Gesellschaft gGmbH Köln die Leitung des Finanz- und Rechnungswesens.
2012 wechselte der Wirtschaftsingenieur und Wirtschaftswissenschaftler in die Konzernzentrale der Josefs-Gesellschaft, die mit rund 7.000 Mitarbeitenden und neunzehn selbständigen Tochtergesellschaften ein christlicher Träger von Krankenhäusern, Reha-Einrichtungen, Werkstätten für Menschen mit Behinderung, Integrationsfirmen und Altenheimen ist. Seit dem Jahr 2012 ist Sebastian Bernschein auch als Dozent an der DIPLOMA (Fern-)Fachhochschule Nordhessen tätig und unterrichtet in den Fächern „Internes Rechnungswesen“ und „Statistik“.
Der Wechsel zur Pestalozzi-Stiftung ist für den 39-Jährigen eine neue Herausforderung, auf die sich der in Stade aufgewachsene besonders freut: „Ich möchte nach meiner letzten Funktion im Controlling wieder in verantwortlicher, kaufmännischer Position tätig werden. Ich freue mich auf den direkten Kontakt zu den Betreuten und den vielen Mitarbeitenden an der Basis.“
Sebastian Bernschein übernimmt neben der kaufmännischen Leitung in der Pestalozzi-Stiftung zugleich die Position des stellvertretenden Vorstands. Richtungsgebend für seinen Start in Burgwedel ist für Sebastian Bernschein ein Motto, das sich beständig durch seine berufliche Laufbahn zieht, wie der 39-Jährige sagt: „Geht die Sonne auf im Westen, sollst du deinen Kompass testen. Das ist für mich eine Aufforderung, immer wieder bestehende Systeme zu hinterfragen und den gesunden Menschenverstand über mechanische Instrumente zu stellen.“