Osterfeuer in Wettmar – das Wetter schreckte nicht

Wie immer übte das Feuer seine Faszination auf die vielen Zuschauer aus. (Foto: Renate Tiffe)

Gefeiert wurde in der Scheune „Auf der Horst“

WETTMAR (ti). Keine Spur von Frühling. Stattdessen Minusgrade und Schnee wie sich dies viele zu Advent gewünscht hätten. Das Osterfeuer ließen sich die Wettmarer trotzdem nicht vermiesen – weder die Feuerwehr, die wie immer für die Organisation verantwortlich zeichnete, noch die vielen Besucher, die sich bei anbrechender Dunkelheit den Weg hinan zum Feuerplatz „Auf der „Horst“ begaben.
Pünktlich um 19.30 Uhr – die Sommerzeit war noch nicht angebrochen – stiegen die Flammen empor, diesmal auf dem Feld gegenüber der Scheune. Was mehr Bewegungsfreiheit bedeutete, wenn auch der Untergrund etwas stoppelig war. Wie immer übte das Feuer seine Faszination auf die vielen Zuschauer aus, vor allem auch für die Kinder.
Später dann verlagerte sich das Geschehen mehr und mehr auf die andere Straßenseite. Die Kinder, dick eingemummelt in ihre Anoraks versammelten sich um das kleinere Feuer zum Stockbrotbraten. Gleich dahinter bot die Jugendfeuerwehr in ihrem Wagen heißen Kakao und andere Getränke an. Popcorn wurde gratis verteilt. Alle weiteren Stände, auch die mit dem „Grillgut“ waren in der riesigen Scheune aufgebaut, um die sich dichte Trauben bildeten. Stehtische und Tische mit Bänken gab es genug, an denen es sich die Wettmarer und ihre Gäste wohl sein ließen, dem langen Winter zum Trotz. Die Feuerwehrkapelle tat ein Übriges, um die Stimmung anzuheizen. Für viele wurde es die übliche lange Nacht.
Zufrieden zeigte sich der stellvertretende Ortsbrandmeister Ingo Bähre mit dem Fest. „Wir waren auf das Wetter vorbereitet. Und letzen Endes hat es dann auch mitgespielt.“ Es gab keinen Regen und keinen Schnee und auch der kalte Ostwind hatte sich in Grenzen gehalten.