Ortswehr Isernhagen N.B. leistete 8.798 Dienststunden

Ortsbrandmeister Tankmar Eisfeld freute sich über die gut besuchte Jahreshauptversammlung.

Brandabschnittsleiter kündigte neue Ausbildungsverordnung für die Jugendfeuerwehr an

ISERNHAGEN N.B. (bs). „Was für eine Kulisse“, freute sich Tankmar Eisfeld, Ortsbrandmeister der Freiwilligen Feuerwehr Isernhagen NB, am Samstag zur Eröffnung der Jahreshauptversammlung seiner Ortswehr im Gasthaus Dehne. „Wenn ich gewusst hätte, dass Ihr nicht nur alle überpünktlich, sondern auch so zahlreich erscheinen würdet, hätten wir einen größeren Raum genommen“. „Natürlich sind wir pünktlich, schließlich sind wir die Feuerwehr“, schallte es dem Ortsbrandmeister aus dem Plenum entgegen.
Und damit wurde schon offensichtlich, was der Ortsbrandmeister in seinem anschließenden Jahresbericht auch hervorhob, die beispielhaft gute Kameradschaft und das harmonische Miteinander in der Ortswehr N.B..
Insgesamt 8.798 Dienststunden leisteten die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr (2008: 6.605) im Jahr 2009. Die Einsatzstatistik führt 46 Einsätze auf, darunter 14 Brände, 25 Technische Hilfeleistungen und 6 ELW-Einsätze sowie 6 Fehlalarme. Nennenswerte Großeinsätze gab es zum Glück nicht, berichtete Ortsbrandmeister Tankmar Eisfeld. Manches sei jedoch knapp davor gewesen, aber die Wärmebildkameras aus Altwarmbüchen und Isernhagen HB hätten zur Minimierung der Ausbreitung und schnelleren Brandbekämpfung beigetragen. Ein weiterer positiver Aspekt seien die geringeren Sachschäden durch weniger Löschwasser.
Als besonders herausragend beschrieb der Ortsbrandmeister die Übergabe des neuen Löschgruppenfahrzeuges 10/6 für die Feuerwehr NB. Die Ausstattung und Bauart biete jede Menge Sicherheit und Platz. „Gerade heute fühlen wir uns bestätigt, dass die Wahl eines Allradfahrgestells die richtige Entscheidung war“, freute sich Tankmar Eisfeld. Großer Dank gehe an alle Kameradinnen und Kameraden, die sich tatkräftig eingesetzt haben für die ergänzende Ausstattung des LF 10/6 und den Umbau des Gerätehauses.
„Die demographische Entwicklung ist in aller Munde und auch wir sind gut beraten, uns diesen Dingen nicht zu verschließen, sondern uns den Herausforderungen der Zukunft mit guter Ausbildung, guter Ausstattung, guter Organisation, verantwortlicher Aufgabenverteilung und dem wichtigsten, nämlich guter Kameradschaft, zu stellen“, erklärte Ortsbrandmeister Eisfeld.
Anschließend überbrachte Brandabschnittsleiter Hans-Jürgen Krüger die Grüße der Regionsfeuerwehr und lobte die N.B.er Feuerwehrleute für ihren engagierten Einsatz. Allerdings hatte er auch schlechte Nachrichten im Gepäck. In Celle seien bei der Ausbildung der Jugendfeuerwehr zwei schwere Unfälle passiert. Ein Mädchen habe sein Augenlicht verloren und ein Junge sei ebenfalls im Augenbereich schwer verletzt worden. Daher sei eine neue Jugendfeuerwehrausbildungsverordnung unumgänglich, so Hans-Jürgen Krüger. Abschließend nahm der Brandabschnittsleiter Krüger noch die Ehrung dreier verdienter Kameraden vor. Brandmeister Fritz-Gerald Thies, Brandmeister Lothar König und Hauptlöschmeister Uwe Heinel wurden für 40 Jahre aktiven Dienst ausgezeichnet. Darüber hinaus wurde der Feuerwehranwärter Fabian Fuhrberg zum Feuerwehrmann befördert.