Ortsrat Oldhorst beschließt die Ausweitung der Freifläche

Der Feuerlöschteich in der Ortsmitte von Oldhorst soll demnächst der Vergangenheit angehören. (Foto: Renate Tiffe)

Löschteich vor dem Feuerwehrhaus wird aufgegeben

OLDHORST (ti). Zügig ging es zu bei der vergangenen Ortsratssitzung in Oldhorst. Nur 40 Minuten brauchte Ortsbürgermeister Thorsten Riekenberg, um die Regularien und einen wichtigen Beschluss unter Dach und Fach zu bringen. Und da sieben Zuhörerinnen und Zuhörer anwesend waren, konnte zugleich von der Zustimmung des Dorfes gesprochen werden.
Zwölf Anwesende insgesamt machen mehr als zehn Prozent der Einwohner von Oldhorst aus, so Riekenberg. Welcher Ortsrat sonst kann schon von einer solchen Bürgerbeteiligung reden?
Es ging um den Feuerlöschteich in der Ortsmitte auf dem Grundstück vor dem Feuerwehrhaus. Der Teich, aus einer ehemaligen Viehtränke entstanden, reiche in seiner Funktion nicht mehr aus und sei undicht, stellte Riekenberg fest. Der Ort sei gewachsen. Für eine künftige Nutzung müsste der Teich saniert und bis zwei Meter an das Gebäude heran erweitert werden.
Das koste viel Geld, was anders sinnvoller angewandt werden könne, nämlich mit dem Bau eines Brunnens. Die Kosten dafür aufzubringen sei Sache der Stadtfeuerwehr, die sich auch schon mit dem Problem beschäftigt habe. Der Untergrund verlangt allerdings eine besonders tiefe Bohrung. Als Vorteil für die Oldhorster springe dabei heraus, dass die Fläche vor dem Feuerwehrhaus größer werde.
„Wir brauchen einen Dorfplatz, wo auch einmal gefeiert werden kann, so Riekenberg. Er unterbrach die Sitzung, um den Einwohnern Gelegenheit zu geben, ihre Meinung zu sagen. Es gab sogleich Anregungen, wie der hinzu gewonnene Platz gestaltet werden könne. Zur Straße hin solle er durch Büsche „abgeschottet“ werden.
Der Trafo der avacon könne bemalt werden, wie dies auf dem Drescheplatz in Kleinburgwedel der Fall sei, evtl. mit einem Motiv aus der Historie, die Viehtränke betreffend. Auf jeden Fall solle die Fläche nicht als Parkplatz ausgebaut werden, waren sich die Dorfbewohner einig.
In einem weiteren Tagesordnungspunkt befasste sich der Ortsrat mit dem leidigen Thema der Geschwindigkeit bei den Ortsdurchfahrten. Die beantragte stationäre Meßanlage ist nicht genehmigt worden. Stattdessen soll nun ein Antrag für eine stationäre Anzeigetafel gestellt werden.
Eine wichtige Entscheidung für den Verkehr in Oldhorst hatte Riekenberg bereits im Bericht des Ortsbürgermeisters bekannt gegeben. Nachdem im vergangenen Jahr die Planung für die Oldhorster Kreuzung wieder aufgegeben worden war, hat sich die Region jetzt doch zum Bau eines Kreisels entschlossen. Riekenberg begrüßte diese Entscheidung.
Der schwere Unfall vor Kurzem, an dem vier Autos beteiligt waren, habe gezeigt, dass es sich bei der Kreuzung um eine große Gefahrenquelle handele, die nun endlich beseitigt wird. Mit der Baumaßnahme soll bereits in der ersten Aprilwoche begonnen werden.