Ortsfeuerwehren üben Zusammenarbeit

Der Aufbau der Löschwasser-Faltbehälter war Teil der Feuerwehrübung im Fuhrberger Forst. (Foto: N. Wöhler)

Szenario Waldbrand realitätsnah dargestellt

FUHRBERG. Zur gemeinsamen Übung rückten die Ortsfeuerwehren Fuhrberg und Wettmar am Mittwochabend, um 18.07 Uhr, mit 40 Einsatzkräften und sechs Fahrzeugen aus. Der Einsatzleitwagen der Stadtfeuerwehr Burgwedel mit Einsatzkräften der Ortsfeuerwehr Kleinburgwedel wurde hinzugezogen. Es galt, die Aufgaben abzuarbeiten, die bei einem Flächenbrand entstehen. Die zwei Hektar große Übungsfläche befand sich am Grasbruchweg im Fuhrberger Forst, ein Abzweig von der L310 zwischen Fuhrberg und Celle. Unter der Leitung der Ortsbrandmeister Marc Otte und Karsten Weigt war zunächst die Einsatz-Taktik auf Basis der Erkundung festzulegen. Die Brandbekämpfung erfolgte mittels des sogenannten "Pump and Roll"-Verfahrens. Stadtfeuerwehr-Sprecher Nils Wöhler erklärt dazu: „Dabei rollt das Löschfahrzeug in langsamem Tempo, Wasserentnahme erfolgt dennoch, sodass seitliches Löschen möglich ist.“ Löschwasser-Faltbehälter mit 5.000 Liter Fassungsvermögen wurden aufgebaut und dienten als Auffüllstationen. Angenommene wechselnde Windverhältnisse erforderten weitere strategische Maßnahmen. Zudem übten die Einsatzkräfte das Löschen von Glutnestern mittels der sogenannten Lösch-Rücksäcke, die 20 Liter Fassungsvermögen haben.
Zum Fazit geben die Ortsbrandmeister Nachricht: „Die Zusammenarbeit der an dieser Übung beteiligten Feuerwehrkräfte hat gut funktioniert, das Übungsziel wurde erreicht. Wie bei derartigen angelegten Einsatzübungen üblich, gibt es als Ergebnis auch Erkenntnisse, aufgrund dessen wir uns weiter optimieren und anpassen werden.“