Ortsfeuerwehr Kleinburgwedel feierte drei Tage lang 125. Jubiläum

Imposant fiel der große Umzug vom Dreschplatz bis zum Festplatz aus. Ortsbürgermeister Jürgen Schodder, Ortsbrandmeister Walter Sonnefeld und Stadtbrandmeister Ingo Motl marschierten an der Spitze.
 
Regionsbrandmeister Karl-Heinz Mensing und Stadtbrandmeister Ingo Motl verliehen Walter Sonnefeld das Feuerwehrabzeichen in Silber.

420 Gäste schon bei der Auftaktveranstaltung im großen Festzelt

KLEINBURGWEDEL (hhs). Drei Tage lang lief alles in Kleinburgwedel im Zeichen der Ortsfeuerwehr ab. Die Kleinburgwedeler feierten den 125. Geburtstag ihrer Freiwilligen Feuerwehr. Schon am Freitag zum offiziellen Akt auf dem Festzelt staunte man nicht schlecht: Mehr als 420 Gäste hatten sich eingefunden zur Eröffnung der Feierlichkeiten und zum gemeinsamen Essen. Ein schöner Erfolg für Ortsbrandmeister Walter Sonnefeld und seine Kameraden.
Die Gästeliste war umfangreich: Der Bundestagsabgeordnete Dr. Hendrik Hoppenstedt, der Landtagsabgeordnete Rainer Fredermann, Bürgermeister Axel Düker, die Mitglieder des Feuerschutzausschusses, von der Stadtverwaltung die beiden Damen, die für das Feuerwehrwesen verantwortlich sind, Ordnungsamtsleiterin Andrea Stroker und Michaela Greite, dann die Spitzen der Regionsfeuerwehr, Karl-Heinz Mensing und Volker Huch, das Kommando der Stadtfeuerwehr Ingo Motl und Dirk Hemmannn, die beiden Ehrenbrandmeister Heinz Jürgen Krüger und Friedhelm Leisenberg und alle Ortsbrandmeister, schließlich die Vorsitzenden der Kleinburgwedeler Vereine und Kleinburgwedels Ehrenortsbrandmeister Friedel Nolte.
Die Grußworte der geladenen Gäste fielen knapp aber deutlich aus. „In einer von Egoismus und Materialismus geprägten Zeit, wo das Dienen kleingeschrieben und das Verdienen in den Vordergrund gerückt ist, kann sich die Ortschaft Kleinburgwedel glücklich schätzen, eine Freiwillige Feuerwehr mit Tradition zu besitzen“, sagte Regionsbrandmeister Karl-Heinz Mensing. Bürgermeister Düker dankte den Kameraden für ihren ehrenamtlichen Einsatz. „Ich danke allen, die sich in der Feuerwehr Kleinburgwedel für den Schutz und die Sicherheit aller einsetzen“. Ortsbürgermeister Jürgen Schodder, selbst Mitglieder der Ortswehr, schenkte im Namen des Ortsrats einen neuen Grill, der Schützenchef Volker Speckmann hatte eine nette Idee umgesetzt und, ein Schlauchende auf einem Schild zur Erinnerung des Jubiläums mitgebracht. Vom TSV Kleinburgwedel, der Männerklönrunde und dem Kirchbauverein gab es die außerordentlich beliebten „flachen Geschenke“.
Schließlich wurde Ortsbrandmeister Walter Sonnefeld noch überrascht: er wurde mit dem Abzeichen in Silber des Deutschen Feuerwehrverbandes ausgezeichnet, der zweithöchsten Auszeichnung, die der Verband vergeben kann. Nach dem Festessen schwang man das Tanzbein bis in den frühen Morgen.
Als die letzten Kameraden vom Zelt nach Hause schritten, begann es am frühen Samstagmorgen leider zu regnen. Auf dem Festplatz mussten noch einige Vorkehrungen getroffen und Hüpfburg, der Menschenkicker und anderes aufgebaut werden. Aber dennoch, als um 12.00 Uhr der Umzug durch die Ortschaft vom Dresch- zum Festplatz begann, war alles gerichtet. Lang und bunt war der der Umzug, die Musik- und Spielmannszüge sorgten für den Marschrhythmus, auch im Feld der Teilnehmer die historischen Löschzüge, die Vereine Kleinburgwedels und sehr viele Mitbürgerinnen und Mitbürger, die sich am Ende einreihten.
Als alle auf dem Festplatz angelangt waren, begannen die Wettkämpfe. Die Aktiven trugen ihren Wettkampf nach Heimberg-Fuchs aus. Hinzu kamen zwei weitere, für Feuerwehren eher untypische Disziplinen: Kistenstapeln und Fussball im Menschenkicker. Engensen lag in der Wertung aller drei Disziplinen vorn, den Wettbewerb nach Heimberg-Fuchs entschied die Ortswehr Wettmar für sich und das Kickerturnier entschied das Team „Vorderlader“ für sich.
Riesenauftrieb dann am Abend zur „NDR 1 radio Niedersachsenfete“. Den Abschluss der Geburtstagsfeier bildete dann am Sonntag ein Frühschoppen, bei dem der Musikverein Honstetten aus dem Hegau und der Musikzug der Ortswehr Kleinburgwedel für die Melodien sorgten.