Ortsfeuerwehr Großburgwedel erhielt ein neues HLF B

Fahrzeugübergabe im Feuerwehrhaus: Stadtbrandmeister Friedhelm Leisenberg übergibt den Fahrzeugschlüssel an Großburgwedels Ortsbrandmeister Carsten Rüdiger (links). (Foto: Hans Hermann Schröder)

Hochmoderne Technik für die Schwerpunktwehr

GROSSBURGWEDEL (hhs). Am Freitagabend erhielt die Freiwillige Feuerwehr Großburgwedel ein neues Fahrzeug, ein sogenanntes HLF B. Es ist das zweite HLF in der Garage der Ortswehr. Schon im vergangenen Jahr gab es eins, aber kein „B“ sondern ein „T“. Das B steht für Brand, das T für technische Hilfeleistung. Der Neuling stand festlich geschmückt in der Garage, das „T-Modell“ schaute mit der Front durch ein Tor herein, wo die Großburgwedeler Kameraden und sämtliche Feuerwehrprominenz aus Stadtkommando und den Ortschaften zu Schlüsselübergabe, Erstbegegnung und gemeinsamen Essen eingetroffen waren.
„Wir waren mit dem HLF T vollauf zufrieden, das neue Fabrikat jetzt ist aber besser, wir können damit alles machen. Technische Hilfeleistung und Brandbekämpfung“, begrüßte Ortsbrandmeister Karsten Rüdiger seine Gäste. „Die Politik weiß, dass es notwendig war. Und es sicherlich das letzte Fahrzeug ist, das wir in den kommenden 20 Jahren übernehmen werden. Politik und Verwaltung der Stadt Burgwedel haben damit das Feuerwehrwesen für die nächsten Jahre auf sichere Füße gestellt“.
Bürgermeister Axel Düker argumentierte auf der gleichen Wellenlänge. Es sei für ihn ein besonderer Tag: „Ich bin von dem neuen Konzept vollkommen überzeugt. Es ist eine Superstrategie, aus ehemals drei Fahrzeugen nun zwei zu machen, ein tolles Konzept auch für ganz Burgwedel“. An dieser Stelle seiner Rede war ein zustimmendes Raunen von den Plätzen der anderen Ortswehren unüberhörbar. Nun übertreffe Burgwedel die Mindestanforderungen im Feuerwehrwesen deutlich, führte Düker weiter aus. „Politik, Verwaltung und die Feuerwehren arbeiten effektiv zusammen“. Das HLF B habe 335.000 Euro gekostet. „Das Geld ist zweitrangig, wichtig sind die technischen Möglichkeiten“. Dann übergab der Bürgermeister den Fahrzeugschlüssel an Stadtbrandmeister Friedhelm Leisenberg.
Der Stadtbrandmeister fasste sich kurz. Vor zehn Jahren sei die Entscheidung für die neue Fahrzeuggeneration in Burgwedel gefallen. Aus drei Fahrzeugen zwei zu machen, sei ein großer Vorteil, denn es sei immer schwieriger, ausreichend Personal für die Abarbeitung der Einsätze der Großburgwedeler Ortswehr sicherstellen zu können. Die beiden HLF seien mit modernster Feuerwehrtechnik ausgestattet und ermöglichen geringen Personaleinsatz. Er wünschte seinen Feuerwehrkameraden, sie mögen immer unversehrt und erfolgreich von den Einsätzen heimkehren mit dem neuen HLF B.
Darum werden sich die Großburgwedeler Kameraden auch bemühen im festen Bewusstsein, dass sie mit den beiden HLF nun gewissermaßen in einer höheren Liga spielen. Dann ging der Fahrzeugschlüssel an den Ortsbrandmeister.