Offene Tür im Vogelschutzgehölz Burgwedel

Der alte Schlauchturm auf dem Gelände des NABU-Vogelschutzgehölzes beherbergt oben die Schleiereule und den Turmfalken und unten viele Wildbienen (am Besichtigungstag 6. August wird auch Einblick in die Brutröhren gewährt). (Foto: NABU Burgwedel)
Burgwedel: NABU-Vogelschutzgehölz |

Gelände bietet viele natürliche "Hingucker"

BURGWEDEL (r/kl). Der Naturschutzbund (NABU) Burgwedel und Isernhagen öffnet am Sonntag, 6. August, sein Vogelschutzgehölz zur Besichtigung. Es liegt 350 Meter nördlich des Bahnhofs Burgwedel an der Straße nach Fuhrberg im ersten Waldstück.
Um 10.00, 11.30, 15.00 und 16.30 Uhr werden kostenlose Führungen angeboten. Schluss ist um 18 Uhr. Das umzäunte Gehölz umschließt verschiedene Lebensräume auf engem Raum: Urwüchsigen Wald, feuchte Teichlandschaft, sandigen Steilhang, hölzernen Turm, Streuobstwiese.
Es werden nicht, wie im Zoo, Vögel im Käfig oder im Nest gezeigt, wohl aber ihre verlassenen Nester (Einblick erlaubt) und Nisthilfen für Vögel, Fledermäuse und Wildbienen.
Das Gelände bietet auch andere Hingucker: In den Tümpeln große Frösche und ganz kleine und solche, die erst Frosch werden wollen (Kaulquappen), verschiedene Schnecken und anderes Getier. Der alte Schlauchturm beherbergt oben die Schleiereule und den Turmfalken und unten viele Wildbienen (auch hier wird Einblick in die Brutröhren gewährt).
Im Wald bauen die Ameisen ihre Burg und legen Ameisenstraßen an. Auf der Streuobstwiese lädt ein üppiges Insektenhotel wilde Bienen und Wespen zur Benutzung ein, während in einem Schaukasten lebendige Honigbienen bei der Alltagsarbeit zu beobachten sind.
Unter Obstbäumen alter Sorten blühen viele selten gewordene Wildblumen, darunter ein stabiler Bestand von Heidenelke und Karthäusernelke.