Nordkorea – Das letzte Reisegeheimnis der Erde

Nordkorea ist auch ein Land mit besonders reizvollen Gegenden – mit bizarren Felsformationen, klaren Flüssen und Seen sowie gewaltigen Wasserfällen. (Foto: Hilmar Deichmann)

Bildvortrag von Hilmar Deichmann im Film- und Diakreis

BURGWEDEL (r/jk). Im Rahmen des Film- und Diakreises wird am Mittwoch, 4. Mai, ab 10:00 Uhr in der Seniorenbegegnungsstätte Großburgwedel, Gartenstr. 10, der Bildvortrag „Nordkorea – Das letzte Reisegeheimnis der Erde“ von Hilmar Deichmann gezeigt.
Nur wenige Touristen wagen sich in das abgeschottete und politisch gefährliche Land Nordkorea. „Als ich vor gut einem halben Jahr als Einzelreisender dorthin fuhr, begegnete ich vielen liebenswerten Menschen, die voller Stolz auf ihr Land und eine fast 5000jährige Geschichte blicken“, so Hilmar Deichmann. In bezaubernden Landschaften, die überwiegend von bizarren Bergen und malerischen Tälern geprägt sind, liegen verstreut kunstgeschichtlich interessante Königsgräber, Pagoden und Tempel. Die Hauptstadt Pjöngjang – sie liegt beiderseits des Dädong-Flusses – der „Strom der großen Harmonie“ – war die erste Station der Reise. Viele monumentale Bauten gehören zum Besuchsprogram, wie der Triumphbogen (größer als der in Paris).
Das Kumgang-Gebirge („Diamant-Gebirge“) ist eine besonders reizvolle Gegend mit bizarren Felsformationen, klaren Flüssen und Seen sowie gewaltigen Wasserfällen und gut ausgebauten Wanderwegen. In dieser Gegend leben einige buddhistische Mönche in Klöstern und Tempeln. Den religiösen Orten und den noch wenigen praktizierenden Mönchen galt das ganz besondere Interesse der Reise.
Ein Ausflug führte in südwestliche Richtung entlang des breiten Dädong-Stromes nach Nampo zum Westmeerschleusensystem, einem 13 Kilometer langen Damm.
„Am Ufer des Pazifiks mit seinem feinen Sandstrand reiste ich zur alten Stadt Kaesong und dokumentierte einen seltenen Blick vom Norden gen Süden am 38. Breitengrad“, berichtet der Referent.
In ganz Korea wird der im äußersten Norden liegende Paektu – der höchste Berg Koreas mit 2750 Metern Höhe – als heiliger Berg verehrt. „Ihn habe ich auf abenteuerliche Weise bestiegen. Er liegt in einer faszinierenden Naturlandschaft mit tiefen Wäldern und einer Heidelandschaft. Dazu gehörten Monumente und Gedenkstätten, die an den Kampf gegen die japanischen Besatzer erinnern, zum gewünschten staatlichen Besuchsprogramm.“