Noch Karten für das Boogie Konzert erhältlich

Mächtig einheizen wird das Hegemann Boogie Trio am Samstag, 28. Juli, um 20.00 Uhr im Amtshof. (Foto: Hegemann Boogie Trio)

„Musik ohne Mätzchen“ im Amtshof

GROSSBURGWEDEL (r/bs). Auch Jahrzehnte nach seiner Entstehung ist der Boogie Woogie, diese dynamische Mischung aus Blues, Ragtime, Jazz und Swing, immer noch eine Musik, die auf dem Klavier mächtig rockt.
Der Pianist und Boogie-Spezialist Jörg Hegemann, 1963 in Dortmund geboren, wird dies bei seinem Konzert im Amtshof in Großburgwedel am Samstag, 28. Juli 2012, unter Beweis stellen. Begleitet wird er von Reinhard „Django“ Kroll am Kontrabass und Jan Freund am Schlagzeug. Das Konzert beginnt um 20 Uhr.
Jörg Hegemann verkörpert die authentische Spielart des besonders vor dem 2. Weltkrieg populären Musikstils Boogie Woogie: mit rollenden Bassfiguren, die eine linke Hand von fast maschineller Präzision erfordern, und einem melodischen und oft beinahe akrobatisch anmutenden Spiel der rechten Hand. Hegemann nimmt seine Zuhörer auf seinen Konzerten mit ins Chicago der 1930-er Jahre und zeigt ihnen die musikalische Welt der Urväter Albert Ammons, Meade Lux Lewis und Pete Johnson.
„In Zeiten, in denen die meisten Pianisten immer weniger puristisch denken, vertritt Hegemann neben Axel Zwingenberger die Schule des klassischen Boogie Woogie", heißt es im Standardwerk „Das Blaue Wunder - Blues aus deutschen Landen“: „Mätzchen und Aktionismus am Klavier hat er dabei nicht nötig - er überzeugt durch seinen Respekt vor der Musik und die Arbeit seiner Hände.“
Eintrittskarten zum Preis von 15 Euro, ermäßigt 8 Euro sind bei Böhnert erhältlich.