Nieselregen störte die eifrigen Laternenkinder nicht

Rund 380 große und kleine Laternengänger begleiteten den Heiligen Martin auf seinem Ritt durch Großburgwedel. (Foto: Bettina Garms-Polatschek)

St. Paulus und St. Petri hatten zum Martinsumzug geladen

GROSSBURGWEDEL (bgp). Die Kirchengemeinden St. Paulus und St. Petri sowie die Kindertagesstätten von St. Petri und der Pestalozzi-Stiftung hatten zu ihrem traditionellen Martinsumzug eingeladen, zu dem sich rund 380 Eltern und Kinder mit bunten Laternen, Kinderwagen und Regenschutz eingefunden hatten.
Vor dem eigentlichen Laternenumzug hatten alle Teilnehmer in St. Paulus die Geschichte des Heiligen Martin gehört und sich Bilder angeschaut, auf denen diese dargestellt war. Aufregung herrschte bei den kleinen Kindern dann draußen auf dem Platz vor der Kirche, von dem aus der Laternenumzug startete.
Ungeduldig warteten sie darauf, dass St. Martin auf seinem Pferd endlich voran ritt. Der Dauernieselregen und die vergleichsweise milden Temperaturen hatten niemanden davon abhalten können, an diesem ganz besonderen Umzug teilzunehmen. Alle Kinder trugen ihre bunten Laternen mit stolz geschwellter Brust vor sich her.
Als es schließlich losging, folgten sie fröhlich dem heiligen Martin, der hoch zu Ross im Schein der vielen Laternen ein imposantes Bild bot. Die Rolle des heiligen Reiters hatte auch in diesem Jahr wieder Vanessa-Yvonne Rockahr-Rühmkorf übernommen. Der lange Umzug legte zunächst einen Halt auf dem Domfront-Platz ein, um dort mit professioneller musikalischer Begleitung des Musikzuges der Freiwilligen Feuerwehr Großburgwedel die bekannten traditionellen Laternenlieder zu singen. Anschließend ging es in aller Ruhe durch die Von-Alten-Straße in Richtung St. Petri, wo es zur Stärkung Martinshörnchen gab, die von den Umzugsteilnehmern mit Genuss am wärmenden Martinsfeuer mit großem Appetit verspeist wurden.