Neujahrsempfang: CDU Fuhrberg ehrte Elisabeth Scheffler

Hermann Wöhler, Vorsitzender des CDU-Ortsverbandes Fuhrberg, überreichte Blumenstrauß und Restaurantgutschein an Elisabeth Scheffler. (Foto: Hans Hermann Schröder)

Auszeichnung für langjähriges ehrenamtliches Engagement

FUHRBERG (hhs). Elisabeth Scheffler wurde auf dem Neujahrsempfang der Fuhrberger CDU wegen ihres langjährigen Einsatzes für die Allgemeinheit geehrt. Der Ortsverbandsvorsitzende der hiesigen Christdemokraten Hermann Wöhler hielt eine bemerkenswerte Laudatio.
Elisabeth Scheffler sei 1941 in Hildesheim als fünftes Kind in einen Pastorenhaushalt hinein geboren worden. Ihre Mutter starb 1947. Ein Jahr darauf heiratete der Vater wieder. „Nun wart ihr neun Kinder im Haushalt, eine gewaltige Aufgabe für die zweite Mutter“. Nach ihrem Realschulabschluss ging sie für ein Jahr nach Finnland. 1963 endete ihre Ausbildung zur Ergotherapeutin. Im gleichen Jahr heiratete sie den Pastor Rütger Scheffler, der seine erste Stelle im Wendland innehatte. 1970 erfolgte der Umzug zur neuen Pastorenstelle in Eschede. Vier Kinder entsprangen der Ehe. 1987 folgte Elisabeth Scheffler ihrem Mann auf die nächste Pastorenstelle in Fuhrberg. Bis 1993 arbeitete sie als Dozentin in der Familienbildungsstelle in Celle und war im Kirchenkreisvorstand Burgwedel tätig. Bis 1998 arbeitete sie im Begleitenden Dienst des Seniorenheims Lindenriek.
„Du warst nebenbei ehrenamtlich tätig in der Gemeindearbeit, wie Kindergottesdienst, Kirchkaffee Jugendarbeit, Familienfreizeiten, Bastelkreis und Frauenklönkreis. Frauengottesdienste, Weltgebetstag, Gemeindefeste und Konfirmandenunterricht kamen hinzu“, so Wöhler.
1998 habe die Schefflers in Fuhrberg ein Haus gebaut, in dem sie nun leben. Ihr großes Engagement in Fuhrberg führte sie im Ruhestand weiter: Als Sprengelbeauftragte in der Landeskirche, beim Ambulanten Hospizdienst, zehn Jahre Unterstützung einer polnischen Familie mit querschnittsgelähmten Sohn. Seit 1982 sei sie von einem „krippalen“ Virus befallen, der bis heute andauere. „Du sammelst Krippen aus aller Welt“, so Wöhler. Ihre Ausstellungen seien in ganz Norddeutschland bekannt.
„Bewährtes bewahren, Neues wagen“, sei ihr Lebensmotto. Im vergangenen Jahr habe Elisabeth Schefflesier Kontakt zu syrischen Flüchtlingen aufgenommen. „Nun betreut sie hier in Fuhrberg eine Großfamilie aus Damaskus mit 14 Personen. Du hast gesehen, dass es den Menschen an allem mangelte“, schilderte Hermann Wöhler die Erstbegegnung. Elisabeth Scheffler hat den Ankömmlingen den Ort Fuhrberg gezeigt: Schule, Kindergarten, Bushaltestelle, den Frischmarkt. Ihre Hilfe sei überwiegend Vermittlungsarbeit gewesen: Ansprechpartner bei Sozialamt, Job-Center, Kindergarten, Schule, Bank, Wohnungssuche und Arztbesuche. Sie habe Formulare erklärt, einen Deutschkurs für die Eltern vermittelt und für die Kinder Hausaufgabenhilfe.
„Du gibst mit Deiner ehrenamtlichen Arbeit diesen Menschen Hoffnung“, schloss der CDU-Vorsitzende. Dann forderte Hermann Wöhler die Gäste zu einer Spende auf für die „Nothilfe Syrien“, der Katastrophenhilfe des Diakonischen Werkes, auf das Konto der Evangelischen Bank, Konto 502502, BLZ: 520 604 10, IBAN: DE68520604100000502502. Oder man spende online unter www.diakonie-katastrophenhilfe.de/spenden.
Unter großem Applaus gab es einen Blumenstrauß für Elisabeth Scheffler und einen Gutschein.