Neues Programm: volles Zelt!

Bürgerscheibe mit Rasenmähertrecker: Für Bürgerkönig Michael Boltz (vorne 2. v. l.) ging ein Traum in Erfüllung. Mit ihm freut sich das Team von Thönse24. (Foto: Bettina Garms-Polatschek)

Thönser Schützenfest lockte hunderte Besucher auf den Festplatz

THÖNSE (bgp). Die Thönser Schützen feierten ihr Schützenfest bei bestem Wetter und mit großer Beteiligung aus dem Dorf.
Sie hatten sich einige Programmänderungen überlegt, um wieder mehr Besucher als in der Vergangenheit auf den Festplatz zu locken. Am Freitag starteten die Schützen noch traditionell mit einem Festakt, gemeinsamem Essen und der Siegerehrung des Ortspokalschießens sowie der Proklamation der Majestäten. Anschließend wurde fröhlich das Tanzbein geschwungen, das „Shadow–Light–Duo“ aus Uetze heizte im Zelt die Stimmung mächtig an.
Am Samstag ging es auf zum Umzug durch das Dorf mit dem Anbringen der Königsscheiben. An den Häusern prangten alsbald die Scheiben und Erfrischungsgetränke gegen den Durst wurden bereitgehalten. Um den Umzug nicht so lange dauern zu lassen und mehr Gäste auf den Festplatz zu bringen, sind die Majestäten erstmals dazu übergegangen, gegen Abend im Zelt einen kleinen Imbiss für alle Umzugsteilnehmer auszugeben. Diese fanden sich gerne dort ein und feierten bei der anschließenden „Majestäten-Party“ kräftig weiter.
Viele Dorfbewohner kamen auch am Sonntagmorgen um 10.00 Uhr zum „Frühstück der Dorfgemeinschaft“, einem neuen Programmpunkt, der mit hundertsechzig Teilnehmern auf sehr große Resonanz stieß. Gegen 12.00 Uhr rückte dann der Umzug zum Anbringen der Bürger- und Stadtkönigsscheiben aus.
Erstmals seit 1967 wurde als Nachfolge der „Volksscheibe“ vor dem Thönser Schützenfest eine „Bürgerkönigsscheibe“ ausgeschossen. Am Sonntag brachten die Schützen die Scheibe mit musikalischer Begleitung durch den Fanfarenzug Thönse zum Haus von Bürgerkönig Michael Boltz, wo der fröhliche Tross bei kühlen Getränken verweilte. Das Motiv, ein Rasenmähertrecker, passt zum Bürgerkönig, der in der Vergangenheit zwölf Mal am allseits bekannten „24-Stunden-Rennen“ in Thönse teilgenommen hatte. Zwei Mal waren seine Rennfahrten von Erfolg gekrönt und lieferten für ihn auch die Motivation, auf die Bürgerkönigsscheibe zu schießen, die vom Vereinsteam Thönse24 gestiftet wurde. Er habe die Scheibe unbedingt haben wollen, so Boltz. Umso größer war die Freude, als der 49-jährige Schornsteinfegermeister mit vier Mal dreißig Ring und einem erfolgreichen Stechen (10/10/9/8) als Sieger hervorging.
Erstmals seit 1967 wurde als Nachfolge der „Volksscheibe“ vor dem Thönser Schützenfest eine „Bürgerkönigsscheibe“ ausgeschossen. Am Sonntag brachten die Schützen die Scheibe mit musikalischer Begleitung durch den Fanfarenzug Thönse zum Haus von Bürgerkönig Michael Boltz, wo der fröhliche Tross bei kühlen Getränken verweilte. Das Motiv, ein Rasenmähertrecker, passt zum Bürgerkönig, der in der Vergangenheit zwölf Mal am allseits bekannten „24-Stunden-Rennen“ in Thönse teilgenommen hatte. Zwei Mal waren seine Rennfahrten von Erfolg gekrönt und lieferten für ihn auch die Motivation, auf die Bürgerkönigsscheibe zu schießen, die vom Vereinsteam Thönse24 gestiftet wurde. Er habe die Scheibe unbedingt haben wollen, so Boltz. Umso größer war die Freude, als der 49-jährige Schornsteinfegermeister mit vier Mal dreißig Ring und einem erfolgreichen Stechen (10/10/9/8) als Sieger hervorging.
Schützenchef Dirk Eilert war sehr zufrieden mit der Teilnahme der Dorfgemeinschaft. „Fünfunddreißig Teilnehmer haben allein auf die Bürgerscheibe geschossen“, freute sich Eilert. Das Bestreben der Schützen sei es, damit wieder „ein Fest für alle“ zu etablieren. Es habe sich gezeigt, dass auch viele Neubürger teilgenommen hätten. Das Frühstück am Sonntag sei ebenfalls ein großer Erfolg gewesen und bestätige, dass es sich gelohnt habe, das Programm anders als in der Vergangenheit zu gestalten, so Dirk Eilert. Nach dem Umzug am Sonntag konnten sich die Thönser Schützen wieder über ein volles Zelt freuen. Der Thönser Fanfarenzug hatte sechs Musikzüge, unter anderem aus Kassel und Wunstorf, zu Gast. Sie unterhielten die Besucher auf dem Festzelt musikalisch, während diese genüsslich bei einer Tasse Kaffee und Kuchen den Klängen lauschten. Unter Jubel und Applaus der Gäste brachten die Musiker das Zelt am Sonntagnachmittag noch einmal zum Kochen.