Neue Spielgeräte im Bereich neben dem Alten Haus

Die Spielgeräte sind aus Edelstahl mit Kunststoffdetails, farblich an das Alte Haus angepasst und unverwüstlich. (Foto: Renate Tiffe)

Aufwertung der Fläche kostete 25.000 Euro/Bänke folgen noch

GROSSBURGWEDEL (ti). Eine Zierde für Burgwedels Mitte war der Kinderspielplatz neben dem Alten Haus schon lange nicht mehr. In den letzten Wochen konnten aber Passanten langsam die Veränderungen beim Umbau mit verfolgen. Der Platz wurde ausgekoffert und mit einem anderen Belag versehen. Und jetzt sind auch die neuen Spielgeräte aufgestellt.
Ein wenig erinnert die neue Spielplatzmöblierung an den Bewegungspfad im Amtspark. Es sind Geräte aus Edelstahl mit Kunststoffdetails, farblich an das Alte Haus angepasst und unverwüstlich. Wirbel heißen die drehbaren Teile, eine Wippe ist da und ein „Zauberer“, eine Art Spirale – gedacht auch für größere Kinder, die sich damit schon allein ein wenig die Zeit vertreiben können, während die Eltern das eine oder andere erledigen möchten in Burgwedels Einkaufszentrum.
Das widerstandsfähige Material war nötig geworden. Immer wieder kam es vor, dass Jugendliche, die den lauschigen Platz an der Von-Alten-Straße abends zum „Abhängen“ nutzten, an den Holzgeräten zu kokeln anfingen. Bürger beschwerten sich daraufhin bei der Stadt über die mangelnde Sicherheit und den hässlichen Anblick.
Es ging um die Optik, aber auch um die Funktionalität an der Ecke, meint Burgwedels Bauamtsleiter Niklas Gutzler. 25.000 Euro hat die Stadt sich diese Aufwertung der Fläche kosten lassen (inklusive der Arbeiten vom Bauhof).
Die Neugestaltung ist sozusagen das Abschiedsgeschenk des langjährigen Bauhofleiters Volker Sbressny, der sich Ende September in den Ruhestand verabschiedet hat. Er war der Herr über die etwa 50 Kinderspielplätze im Stadtgebiet und verfügte über die entsprechenden Erfahrungen.
Ganz fertig ist der neue Platz noch nicht. Zwar können die Kinder sich schon darauf vergnügen. Passieren kann nicht viel, denn der neue Belag ist für Fallsicherheit ausgewählt. Es handelt sich dabei also nicht um die üblichen Holzspäne wie sie im Garten verwendet werden. Zwei Bänke sollen noch hinzukommen. Mindestens eine davon soll an der Wand des „Alten Hauses“ aufgestellt werden, damit jedem klar wird, dass dort kein Durchgang zum Parkplatz der Dr. Albert-David-Straße erwünscht ist. Ein Schild soll auch darauf hinweisen. Die Pflasterung entlang der Wand ist kein Weg, sondern eine Anpassung an das historische Gebäude. Der noch vorhandene Bauzaun im Hintergrund wurde zum Schutz der neuangelegten Rasenfläche hinter dem Spielplatz angebracht. Der soll allerdings durchaus von beiden Seiten zugänglich sein.
Ein wenig ungewohnt ist der umgebaute Spielplatz schon. Die Kinder sind neugierig auf die neuen Geräte und wissen meist damit umzugehen. Aber vor allem Mütter mit Kleinkindern sind zuerst einmal abwartend. „Mal sehen, wie das wird“, sagte eine von ihnen.