Neubaugebiet Wietzeaue mit großen Grünzonen

Das künftige Wohnbaugebiet im Nordwesten von Isernhagens Zentralort, zieht sich mit einer Fläche von etwa 20 Hektar von der Endhaltestelle der Stadtbahn aus an der Straße Blocksberg entlang. (Foto: Renate Tiffe)

Bauleitplanung abgeschlossen – Infoveranstaltung im April

ALTWARMBÜCHEN (ti). Die Bauleitplanung für Altwarmbüchens großes Neubaugebiet Wietzeaue ist abgeschlossen. Das künftige Wohnbaugebiet im Nordwesten von Isernhagens Zentralort, zieht sich mit einer Fläche von etwa 20 Hektar von der Endhaltestelle der Stadtbahn aus an der Straße Blocksberg entlang. Nach der Sommerpause sollen die Grundstücke vergeben werden. Eine Informationsveranstaltung dazu wurde in einem Pressegespräch für den 13. April angekündigt.
Im ersten Bauabschnitt, der etwa bis zur Querstraße Seeadlerring reicht, ist neben etwa 30 Einzelhausgrundstücken der Bau von Doppel- und Reihenhäusern, von Stadtvillen sowie von zwei Wohn- und Geschäftshäusern geplant. Die Ausschreibungen für die Erschließung beginnen jetzt im Frühjahr. Im Jahr 2014 soll das Familienzentrum im nordöstlichen Bereich von der Gemeinde errichtet werden. Wann der zweite und dritte Bauabschnitt folgen werden, ist noch nicht zu sagen. Darüber entscheide die Entwicklung der sozialen Infrastruktur, meinte der Erste Stadtrat Frank Niemeier.
Sechs der insgesamt acht Stadtvillen, jeweils mit sieben bis acht Eigentumswohnungen sind im ersten Bauabschnitt geplant. Bei den Wohn- und Geschäftshäusern direkt an der Stadtbahn ist vor allem an Büroräume gedacht. Einzelhandelsgeschäfte soll es dort nicht geben. „Wir haben bereits ein Einzelhandelskonzept für Altwarmbüchen“, so Niemeier.
Die Grundstückspreise werden voraussichtlich „am oberen Rand des Richtwerts“ liegen und wohl kaum unter 200 Euro betragen. Geboten werde ein Wohngebiet mit großen Grünzonen, mit eingeschossigen Gartenhofhäusern in der Nähe des Familienzentrums, wie überhaupt mit Möglichkeiten zu unterschiedlichen Wohnformen. „Wir wollen kein dichtes oder gar monotones Baugebiet“, unterstreicht Wirtschaftsförderer Michael Frerking
Vergaberichtlinien, so wie früher, gibt es in Isernhagen nicht mehr. „Wir wollen nicht zuviel reglementieren“, so Frerking. Natürlich ist die Gemeinde am nachhaltigen Bauen interessiert und beabsichtigt dies auch zu fördern. Die Ideen zur zentralen Nahwärmeversorgung bewegen sich aber eher im Geschosswohnungsbau. Für die Einfamilienhäuser wären zu lange Leitungen erforderlich, die immer mit einem Wärmeverlust einhergehen.
Etwa 700 Interessenten für das Baugebiet haben sich bisher bei der Gemeinde gemeldet. Sie wurden bereits schriftlich zur Informationsveranstaltung eingeladen. Die Resonanz ist also groß. Bei etwa 2/3 der Interessierten handelt es sich um Isernhagener, der Rest kommt aus der Region. Schon weitgehend vergeben sind die Grundstücke für die Mehrfamilienhäuser. Die Gemeinde arbeitet da mit sechs Bauträgern zusammen, die auf ihren Infoständen für Gespräche bereitstehen. Vorgestellt werden auch die Projekte für die Stadtvillen und die Geschäftshäuser. Neben den Informationen zur Bauleitplanung und zur Vermarktung der Einzelhausgrundstücke soll es auch eine energetische Beratung geben sowie Tipps zur Einbruchsprävention durch die Polizei.
Die Veranstaltung findet am 13. April ab 14.00 Uhr im Schulzentrum am Helleweg statt. Auch interessierte Bürger sind willkommen.