Nachwuchs zeigte sich engagiert bei den Pokalwettkämpfen

Auch Löschübungen gehörten zum Wettbewerb. (Foto: Dana Noll)

Feucht-fröhliche Jubiläumsfeier der Freiwilligen Feuerwehr Thönse

THÖNSE (dno). Die Freiwillige Feuerwehr hatte am vergangenen Wochenende mit ihrem 125-jährigen Jubiläum richtig etwas zu feiern. Leider ließ sich die Sonne nur kurz blicken und die Feuerwehrmänner und -frauen mussten die ein oder andere Dusche über sich ergehen lassen.
Doch auch die Besucherinnen und Besucher kamen nicht ganz trocken davon und das lag nicht nur an den Regenschauern. An Samstag traten ab 13.00 Uhr bei den Pokalwettkämpfen zehn Feuerwehren aus Burgwedel und der Region auf dem Schützenplatz in Thönse gegeneinander an. Dort kam natürlich auch Löschspritze und vor allem viel Wasser zum Einsatz. Das Publikum harrte tapfer aus und feuerte die aktiven Kameradinnen und Kameraden kräftig an.
Doch das ging noch lauter. Denn die Stadtjugendfeuerwehren Wettmar, Großburgwedel, Thönse, Fuhrberg und Engensen waren mit den Kindern und Jugendlichen im Alter von 10 bis 16 Jahren am Start. Der engagierte Nachwuchs zeigte sein sportliches und feuerwehrtechnisches Können. Derzeit sind 101 Mädchen und Jungen „aktive“ Mitglieder in den fünf Jugendfeuerwehren. Bei Bratwurst und selbstgebackenen Kuchen und Torten verfolgten die Gäste das bunte Treiben auf dem Festplatz.
Der Wettbewerb wurde nach den Richtlinien des CTIF, Internationale Vereinigung des Feuerwehr- und Rettungsdienstes, ausgetragen. Dieser wurde 1900 gegründet, um die Internationale Zusammenarbeit der Feuerwehren und Rettungsdienste zu fördern.
Bei diesem Wettbewerb, der übrigens so weltweit ausgetragen wird, hatten die einzelnen Gruppen eine Feuerwehrhindernisübung sowie einen sportlichen Teil in Form eines Staffellaufes durchzuführen. Die Gruppen bestanden aus jeweils acht Mitgliedern und einem Gruppenführer.
Ziel der Hindernisübung war es, den Parcours schnellstmöglich und ohne Fehler zu bewältigen. Für fünf Gruppenmitglieder galt es bis zur Spritzwand durchzulaufen, um dort fünf Liter Wasser in den Eimer hinter der Wand zu bekommen. Anschließend musste ein Bild mit einer Feuerwehrgerätschaft ordnungsgemäß zugeordnet werden.
Die übrigen Teammitglieder verlegten einen sogenannten Schlauchstaffet, möglichst gerade und ohne Verdrehungen. Danach galt es einen Knoten zu machen, den es spontan von den Wertungsrichtern per Bild angezeigt gab. Der Gruppenführer/in musste vor seinen Kamerad/innen durch den Parcours kommen, um das Zielen auf die Spritzwände zu beobachten.