NABU ruft zur Bekämpfung des Riesen-Bärenklaus auf

Bis zu vier Meter hoch kann die giftige Herkulesstaude werden. (Foto: NABU Burgwedel/Isernhagen)

Freiwillige Helfer für den Aktionstag am 21. April gesucht

BURGWEDEL/ISERNHAGEN (bs). Im Herbst 2010 hatte der Aufruf des NABU, Standorte des Riesen-Bärenklaus in den Gemeinden zu melden, großen Erfolg gehabt. Nun bittet der NABU am 21. April wieder um die Mithilfe der Bevölkerung.
Die auch als Herkulesstaude bekannte bis zu vier Meter hohe Pflanze ist nicht nur giftig für den Menschen, sondern verdrängt auch die einheimische Vegetation und kann dazu führen, dass ganze Gebiete veröden. Das Bundesnaturschutzgesetz schreibt seit diesem Jahr daher vor, dass Riesen-Bärenklau zu bekämpfen ist.
Neben bekannten, auffällig großen Standorten in Burgwedel z.B. an der Kläranlage und in Isernhagen KB am Kirchsteig, wurde der NABU auch auf kleine Standorte mit wenigen Pflanzen aufmerksam gemacht.
In Zusammenarbeit mit den Umweltbeauftragten der Gemeinden wurden die Standorte kartiert und auf großen Flächen durch regelmäßiges Häckseln die weitere Ausbreitung der sogenannten Herkulesstaude verhindert.
Seit April 2011 sind einige NABU Mitglieder dabei - gut geschützt gegen den phototoxischen Pflanzensaft - Bärenklau mit dem Spaten auszustechen. Damit sind in einigen Bereichen gute Erfolge erzielt worden. Leider sind an anderen Standorten die Pflanzen inzwischen zur Blüte gekommen. Eine umfassende Bekämpfung erfordert wesentlich mehr Einsatz als die wenigen Mitglieder in ihrer Freizeit leisten können. Es ist daher für Samstag, den 21. April, eine groß angelegte Aktion gegen Bärenklau zusammen mit Mitarbeitern der Gemeinden geplant, zu auch die Bevölkerung zur Mitarbeit aufgerufen ist.
Treffpunkt ist um 9.00 Uhr auf dem Domfront-Platz in Großburgwedel (gegenüber Rathaus). Dort werden die Freiwilligen in verschiedene Gruppen aufgeteilt, die jeweils bestimmte Gebiete bearbeiten sollen, wie z.B. Kirchsteig Isernhagen KB, Wiesenbachtal, Raiffeisen Gbw und Grube Delventhal Thönse. Die Pflanzen werden mit dem Spaten ausgegraben und können dann ggf. leicht zerkleinert liegengelassen werden.