Musikschule blickt auf ein ereignisreiches Jahr zurück

Das Hornquartett, drei Schülerinnen und Schüler sowie ihre Lehrerin, bewies den hohen Stand seiner Ausbildung mit der Ouvertüre aus dem „Tannhäuser“. Das zahlreiche Publikum dankte es den jungen Leuten mit tosendem Beifall. (Foto: Hans Hermann Schröder)

Musikschule Isernhagen & Burgwedel stellte ihr Programm für 2010 vor

ISERNHAGEN (hhs). Das Musikschuljahr beginnt für die Musikschule Isernhagen & Burgwedel seit Jahren mit einem Neujahrskonzert. Diese schöne Tradition fand auch für das gerade begonnene Jahr am vergangenen Sonntag im Foyer des Isernhagenhofes statt. Sieben Ensembles haben einen Querschnitt ihrer musikalischen Arbeit präsentiert. Im Anschluss war, wie auch in den Vorjahren üblich, bei einem Getränk Gelegenheit zur Begegnung und zum Gespräch. Zu diesem kleinen Empfang waren neben den Mitwirkenden und Angehörigen alle Freunde der Musikschule herzlich eingeladen, und sie waren auch alle gekommen. Das Foyer war bis auf den letzten Sitzplatz gefüllt, die Stimmung der jungen Musikerinnen und Musiker und auch der Gäste war prächtig.
Nicola Bodenstein-Polito und Andreas Fingberg-Strothmann begrüßten ihre Gäste und gaben einen kurzen Überblick über das Programm dieses Neujahrsempfangs. Sieben Ensembles sollten Kostproben ihres Könnens geben, zwei Klavierduos, Gesang und Klavier, Gitarrenquartett, jeweils ein Horn-, Blockflöten- und Streichensemble. In den Pausen zwischen den Vorträgen führten Andreas Fingberg-Strothmann und Nicola Bodenstein Polito als Moderatoren durch die Veranstaltung.
Sinn der Veranstaltung ist es zum einen, das vergangene Musikschuljahr mit seinen Höhepunkten noch einmal Revue passieren zu lassen, zum zweiten, den notwendigen Ausblick auf die Planungen des Jahres 2010 zu geben.
Die beiden Moderatoren bezeichneten das abgelaufene Jahr als „ereignisreich und spannend“, geprägt von zahlreichen großen und kleinen Veranstaltungen, der Arbeit außerhalb der Musikschule in Kitas und allgemein bildenden Schulen und vom täglichen Unterricht mit den Schülerinnen und Schülern. In diesem Zusammenhang wurden die vielen „Happy Hours“ und „Klassenvorspiele“, in denen sich die tägliche Arbeit des Instrumentalunterrichts widergespiegelt habe.
Als ein Höhepunkt werde das gemeinsame Benefizkonzert des Heeresmusikkorps und des Blasorchesters der Musikschule in Erinnerung bleiben, bei dem knapp 1.500 Euro an Spenden gesammelt wurden, mit denen bedürftige Schülerinnen und Schüler der Musikschule bei der Finanzierung ihres Unterrichts geholfen wird.
Weitere Highlights waren das Kindermusical König Keks, die Musikschulfreizeit in Göttingen, die Beteiligung an einem Benefizkonzert der Bürgerstiftung. Ebenso wurden die Unterrichtsangebote außerhalb der Musikschule in Kooperation mit anderen Bildungsträgern herausgehoben. „Wir erreichen mit diesen Kooperationspartnern Kinder und Jugendliche, die sonst keinen Zugang zu eigenem Musikmachen oder gar zur Musikschule bekommen würden“, freuten sich die beiden Moderatoren.
Schließlich die Ankündigungen des Programm des laufenden Jahres: Nach den Sommerferien beginnt der dritte Jahrgang des vom Land Niedersachsen geförderten Regionsprojektes „Musik ist erste Klasse“, an dem die Musikschule gemeinsam mit der Grundschule Fuhrberg teilnimmt. Zum erste Mal wird es im Isernhagenhof ein großes Sommerfest am Samstag. 5. Juni, geben. Neu im Programm ist eine Reihe von fünf Kammerkonzerten im Foyer des Isernhagenhofes, die immer an einem Sonntagnachmittag stattfinden.
Schließlich wurde die aktuelle Ausgabe der „Zeitschrift der Musikschule Isernhagen & Burgwedel“ vorgestellt und mit ihr auch den neuen „Zivi“ Silva Gross, die jetzt ihr freiwilliges soziales Jahr in der Musikschule leistet und neben ihrer Verwaltungsarbeit auch diese Zeitschrift erstellt hat.
In der findet sich, auf der letzten Innenseite, eine lange, umfangreiche Liste mit allem, was die Musikschule Isernhagen & Burgwedel ihren Schülerinnen und Schülern sowie ihren zahlreichen Freunden und Unterstützern zu bieten hat.