Musikalisch durch die Landschaft

Der renommierte deutsch-tschechische Pianist Béla Hartmann, lädt am 6. Mai im Isernhagenhof zu einer musikalischen Reise von Wien nach Polen ein. Auf dem Programm stehen Mozart, Beethoven, Schubert und Chopin. (Foto: Kathrin Haarstick)

Von der Wiener Klassik zu Chopins „mit Blumen geschmückten Kanonen"

ISERNHAGEN (r/bs). Am Sonntag, 6. Mai, um 17.00 Uhr lädt der deutsch-tschechische Pianist Béla Hartmann im Isernhagenhof, Hauptstraße 68, in Isernhagen F.B. ein zu einer wundervollen musikalischen Reise von Wien über das Riesengebirge nach Polen.
So stehen auf seinem Programm echte Highlights von Mozart, Beethoven, Schubert und Chopin – unter anderem die heroischen Eroica-Variationen und die tragische große fis-Moll Polonaise. Zudem würzt Béla Hartmann als „Reiseführer“ und exzellenter Musikvermittler mit seiner humorvollen Erzählart das Konzert mit spannenden Geschichten rund um das Programm.
Der deutsch-tschechische Pianist Béla Hartmann hat sich seit Wettbewerbserfolgen in London (Intercollegiate Beethoven Prize, 1995), Dortmund (Internationaler Schubert Wettbewerb, 1997) und Leeds (2000) rasch als eigenwilliger und sensitiver Interpret eines Repertoires etabliert, das seinen Schwerpunkt bei Mozart, Beethoven und Schubert findet.
Seine Konzerttätigkeit führte ihn über Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Tschechien und die Schweiz in die USA, wo er u.a. in der New Yorker Carnegie Hall gastierte. Seine erschienene CD von Schuberts D-Dur Klaviersonate wurde in der US Presse als eine Interpretation gefeiert, die den klassischen Aufnahmen von Sviatoslav Richter und Clifford Curzon ebenbürtig sei.
Eine kurze Reise über das Riesengebirge bietet das Programm: von der Wiener Klassik zu den "mit Blumen geschmückten Kanonen" von Frédéric Chopin. Sowohl das Tragische ist dabei, in Gestalt Chopins großer fis-Moll Polonaise, als auch das Heroische, mit Beethovens überschwänglichen und lebenslustigen Eroica Variationen.
Dazu die pastorale Idylle der kleinen A-Dur Sonate Franz Schuberts und Mozarts herbstliches a-Moll Rondo, gezeichnet von Melancholie und der Vision von etwas Besserem. Mittendrin noch die kristalline Vollendung von Chopins Berceuse, deren Entstehung in einer perfektionistischen Schaffenswut so eindrucksvoll von George Sand beschrieben wurde. Eine Reise durch die Stimmungen und die Landschaft Mitteleuropas, mit dem Besten, was das Klavier zu bieten hat.
Der Eintritt kostet 20 Euro, für Studenten 15 Euro und Jugendliche bis 18 Jahren hben freien Eintritt. Reservierungen: per Email an info@weltklassik.de oder telefonisch unter 0211 936 5090, Infos unter: www.weltklassik.de und unter www.facebook.com/Weltklassik, www.facebook.com/kathrin.haarstick.