„Musik an St.Petri 2014“ beginnt mit Blockflöten-Ensemblekonzert

Das Flötenensembles „Consort of five“ ist am Samstag, 18. Januar um 17.00 Uhr in der St. Petri-Kirche in Großburgwedel zu erleben. (Foto: Gaby Ahnert)
GROSSBURGWEDEL (r/bs). Das Jahr 2014 verspricht viele schöne musikalische Erlebnisse in der spätmittelalterlichen St. Petri-Kirche in Großburgwedel. 14 Konzerte hat Kreiskantor Christian Conradi geplant, mit hervorragenden Musikern und selten zu hörenden Programmen.
Der Schwerpunkt liegt, wie es der wunderschöne Kirchenraum auch nahelegt, wieder auf der „Alten Musik“. Am Samstag, 18. Januar um 17.00 Uhr, beginnt die Konzertreihe mit einem Konzert des Flötenensembles „Consort of five“. Die fünf Musikerinnen Claudia Heinisch, Sonja Kemnitzer, Eva Susanna Kuen, Nina-Eike Riegler und Andrea Vinςon gastieren mit dem Programm „Voices“ in Großburgwedel.
Auf der Grundlage eines Zitates von Silvestro Ganassi, 1535: „Somit könnt ihr sicher sein, dass die Flöte die Aufgabe hat, die menschliche Stimme mit all ihren Fähigkeiten nachzuahmen - denn sie vermag es.” erklingen in „Voices” Kompositionen, die auf verschiedene Weise mit Vokalmusik verknüpft sind: Ein Volkslied wird zur Grundlage verspielter Instrumentalmusik. Eine einfache Melodie aus einer Messe wird umrankt von hoch expressiven, deklamatorischen Instrumentalstimmen. Ein Programm ohne menschliche Stimme, aber dennoch voller Gesang.
Das Blockflötenquintett widmet sich hauptsächlich der Renaissance-Musik. Sein umfassendes Repertoire enthält weitgehend unbekannte Werke und ermöglicht kurzweilige und geistreiche Programme. Die Künstlerinnen formen fünf eigenständige Stimmen zu einem transparenten Gesamtklang, dessen Wärme und Nuancenreichtum faszinieren. Musiziert wird auf über 20 Blockflöten von Sopran bis Subbass, die eigens für das Quintett nach historischen Vorbildern gefertigt wurden.
Seit seiner Gründung begeistert Consort of five mit zahlreichen Konzerten auf internationalen Festivals, in kleinen Kirchen und alten Schlössern sein Publikum. Die Blockflötistinnen haben an den führenden Hochschulen für Alte Musik in Basel, Bremen, Köln, Frankfurt, Zürich und Paris studiert und sich auf die Erforschung und Interpretation dieser Musikrichtung spezialisiert.
Der Eintritt zu diesem Konzert - wie zu allen weiteren Konzerten an St. Petri - ist dank der Unterstützung des Musikförderkreises St.Petri Großburgwedel e.V. frei.