Mikhail Dantschenko spielt Beethoven und Rachmaninow

Mit einem stürmischen Programm gastiert der Pianist Mikhail Dantschenko am Sonntag, 3. April, um 17.00 Uhr im Isernhagenhof. (Foto: ©Mikhail Dantschenko)

Stürmisches Programm der Reihe „Weltklassik am Klavier“

ISERNHAGEN (r/bs). In der Reihe „Weltklassik am Klavier“ steht mit dem Pianisten Mikhail Dantschenko am Sonntag, 3. April, um 17.00 Uhr kein Unbekannter auf der Bühne des Isernhagenhofes, Hauptstr. 68 in Isernhagen.
Im vergangenen Jahr sorgte er mit epochalen Meisterwerken für große Begeisterung. In diesem Jahr hat der international gefeierte und ausgezeichnete Künstler ein höchst virtuoses - ja stürmisches - Programm im Gepäck hat: mit Beethovens Sonate op. 31,2 geht es ins Epizentrum des Sturms, der dann weiter aufbraust in Rachmaninows Études Tableaux und seiner Sonate op 36 mit ihrem starken "Sturm und Drang"-Charakter.
Mikhail Dantschenko gehört zu den großen Klaviervirtuosen unserer Zeit. Seinen Stil kann man mit einem stürmischen und kraftvollen Wasserfall vergleichen. Dantschenko studierte an der Zentralen Musikschule in Kiev/Ukraine und an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover.
Er konzertierte mit den berühmtesten Dirigenten wie u. a. Alexander Dmitriev, Alexander Rudin, Yuri Bashmet, und gab zahlreiche Klavierabende in ganz Europa, in Rußland und in den GUS-Staaten, den USA, China und Japan. Zudem kann er auf eine Reihe bedeutender Wettbewerbserfolge blicken: so z.B. beim Krainev Klavierwettbewerb in Kharkov/Ukraine, beim Busoni Klavierwettbewerb in Bolzano/ Italien, beim Klavierwettbewerb in Monza/Italien, beim Van Cliburn Klavierwettbewerb in Fort Worth/USA.
In Isernhagen präsentiert Mikhail Dantschenko nicht nur die umwerfend schöne Sturmsonate, sondern ebenso stürmisch ist sein gesamtes Programm - mit Werken von Beethoven und Rachmaninow. Beethoven hatte das Andante favori ursprünglich als zweiten von drei Sätzen der Waldsteinsonate komponiert, doch später von ihm als zu lang empfunden, zum eigenen Werk erklärt.
Die Sturmsonate entstand übrigens davor, und um ihre Veröffentlichung stritten sich die Verleger geradezu. Der Name stammt natürlich nicht von Beethoven, aber er selbst hatte die Sonate mit dem gleichnamigen Drama von Shakespeare in Verbindung gebracht.
Von Rachmaninoff gibt es 3 von 8 Études-Tableaux (wörtlich: Bilder-Etüden) zu hören. Es ist eine von ihm geschaffene Gattung, bei der es um die Verschmelzung der Konzertetüde mit technischer und virtuos-effektvoller Komponente mit der Tondichtung für Klavier geht (Wikipedia). Die 2. Sonate begann Rachmaninow übrigens in dem Haus in Rom, das vorher Tschaikowsky bewohnte.
Der Eintritt zu dem Konzert kostet 20 Euro, für Studenten 15 Euro, Jugendliche bis 18 Jahren haben freien Eintritt.
Reservierungen sind möglich per Email an info@weltklassik.de oder telefonisch unter 0211-936 5090.