Maximaler Lärmschutz bei Alpha-E in Burgwedel und Isernhagen

Der Bundestagsabgeordnete Dr. Hendrik Hoppenstedt (CDU, rechts) besuchte seinen Wahlkreis und sprach mit Bürgermeister Axel Düker über Themen aus der Bundespolitik, die auch vor Ort relevant sind. (Foto: Bettina Garms-Polatschek)
Burgwedel: Rathaus Großburgwedel |

Ein Beitrag von Bettina Garms-Polatschek - Bahnstrecke Hannover-Celle wird an Neubaustandards angepasst

GROSSBURGWEDEL/ISERNHAGEN (bgp). Gute Neuigkeiten hatte der CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Hendrik Hoppenstedt beim Besuch seines Wahlkreises im Rathaus Burgwedel zu verkünden. Bürger aus Langenhagen, Isernhagen und Burgwedel, die unter der Geräuschentwicklung an der Bahnstrecke Celle-Hannover leiden, können in Zukunft auf eine Minderung der Lärmbelästigung hoffen.
Die ehemals vorgesehene Y-Trasse für diese Strecke wurde verworfen und das Alpha-E-Projekt als Nachfolgemodell vorgesehen. Die bestehende Bahntrasse soll im Rahmen dieses Projektes zu einer Strecke mit Geschwindigkeiten bis zu 230 Stundenkilometern umgerüstet werden. Im Zuge der Umrüstung werden die Standards zum Lärmschutz so angelegt, als handele es sich um einen Strecken-Neubau.
„Damit wird das maximale Programm zugesichert“, betonte Hoppenstedt in der Gesprächsrunde mit Bürgermeister Axel Düker und den Vertretern des Verwaltungsausschusses. Wie genau die Maßnahmen aussehen werden, vermochte Hoppenstedt noch nicht zu sagen, machte aber deutlich, dass über Dinge wie Lärmschutzwände oder Details zur Umrüstung der Strecke voraussichtlich 2019 im Rahmen eines Bürgerdialogforums für die Region Hannover gesprochen werde.
Neben Themen wie Kinderbetreuung und Südlink wurde bei dem Wahlkreisbesuch auch die seit langem kontrovers diskutierte Gewerbesteuer angesprochen. Verwaltungsausschuss-Mitglied Rudolf Gutte (Die Unabhängigen) kritisierte Hoppenstedt für die vor der Kommunalwahl brieflich gemachte Zusage, dass eine Gewerbesteuererhöhung nicht angestrebt werde.
Gerade in Zeiten hoher Ausgaben durch die Investitionen in Baumaßnahmen am Gymnasium Großburgwedel sei dieses ein Fehler, äußerte Gutte seine massiven Bedenken. Hoppenstedt verwies dazu auf die Entscheidungsfreiheit des Rates und berief sich auf sprudelnde Steuereinnahmen. Außerdem habe damals ein Schulneubau noch nicht zur Debatte gestanden.