Letztes Heimspiel der TTKG-Damen

Nach sechs Jahren verlässt Amélie Rocheteau den TTKG und zieht nach Hessen. (Foto: Horst Hiller)
GROSSBURGWEDEL (r/bs). Der TTK Großburgwedel begrüßt in der 2. Tischtennis-Bundesliga der Damen am Sonntag, 22. April, um 14.00 Uhr Schlusslicht DJK Offenburg in der Sporthalle der Grundschule Großburgwedel zum letzten Heimspiel dieser Saison.
Nach dem sehr erfreulichen 5:5 am letzten Wochenende beim Tabellenführer TSV Schwabhausen in Bayern hat der TTKG seinen guten Mittelfeldplatz gefestigt und gleichzeitig den amtierenden Meister vom Tabellenthron gekippt.
Da die Gastgeberinnen aber nicht für die 1. Liga in der kommenden Saison 2018/19 gemeldet haben, löste das Remis allerdings keine fatalen Folgen aus. „Das Ergebnis kann sich dennoch sehen lassen“, bestätigte dann auch Teamcoach Michael Junker zufrieden. Nach der entspannten Übernachtung im Schloss Hammerberg ging die Mannschaft ausgeruht in die Begegnung.
Nun steht das letzte Heimspiel an und dabei wird auch Amélie Rocheteau, die nach sechs Jahren den TTKG verlässt, verabschiedet. „Amélie erhält in Hessen beruflich einfach eine bessere Perspektive“, erklärt Vorsitzender und Teamcoach Michael Junker. „Sie wird nach Frankfurt ziehen, weil sie sich dort bei der Landespolizei beworben hat, um in eine Sportfördergruppe zu kommen. Dafür muss sie auch für einen Klub in Hessen spielen. Sie wird deshalb zum Zweitligaaufsteiger TTC G.-W. Staffel 1953 wechseln.“
Auch die weniger guten Trainingsbedingungen beim Niedersächsischen Tischtennis Verband führte die Nummer drei als Grund an: „Es gab zunehmend Probleme, seit ich aus der Jugend heraus war. In Hessen freue ich mich schon auf das Stützpunkttraining. Ich kann mir die Zeit besser einteilen, und die Trainer gehen auf mich ein. Dennoch ist mir die Entscheidung sehr schwer gefallen. Der TTK war ein super Verein, doch für meine Entwicklung ist dies der beste Schritt“, sagt Rocheteau.
Die Zuschauer dürfen sich gegen Offenburg voraussichtlich auf keinen langweiligen Konkurrenten einrichten, denn deren Nummer eins, die Russin Kristina Kazantseva, stand zuletzt gegen Saarbrücken wieder zur Verfügung. Bei ihren fünf Einsätzen gewann sie alles und erspielte eine 10:0-Bilanz.
„Die Offenburgerinnen sind wirklich nicht schlecht, aber sie traten eben fast nie komplett an. Erschwerend kam die Langzeitverletzung der Nummer zwei Lena Krapf hinzu. Doch wir streben natürlich einen erfolgreichen und schönen Abschluss zu Hause an, denn wir wollen mit unseren treuen Fans danach noch gemütlich zusammensitzen. Dass wir sogar noch die Chance auf ein positives Punktekonto haben, damit hatte nach unserem Aufstieg vor einem Jahr sicher niemand gerechnet“, nennt Junker einen weiteren Anlass zum Feiern.
Spielort am Sonntag 22.04.2018, um 14.00 Uhr ist die Grundschule Großburgwedel. Der Verein hofft auf viele Zuschauer zum letzten Heimspiel.