"Kunsttage Burgwedel 2013" wieder mit mehr als 80 Hobby- und Profi-Künstlern!

Katrin Krause aus Burgwedel präsentiert ihre Textilen Accessoires. (Foto: StadtEvents)
 
Praktische farbige Hingucker sind die Dekoflaschen von Franziska Pfeffer aus Langenhagen. (Foto: StadtEvents)
Burgwedel: Schulzentrum Burgwedel |

Vorweihnachtlicher Markt für Kunst und Kunsthandwerk am 2. und 3. November

BURGWEDEL (r/kl). Am Samstag und Sonntag, 2. und 3. November, wird das Schulzentrum Großburgwedel, Auf der Ramhorst 2, zum Herbst- und vorweihnachtlichen Markt für Kunst und Kunsthandwerk und das schon zum neunten Mal. Mehr als 80 Hobbykünstler und Profis von Hamburg bis Böhlen zeigen hier erlesenes Kunsthandwerk und künstlerische Objekte aus den unterschiedlichsten Materialien fernab der Massenware. Für jeden Geschmack ist etwas dabei und auch Kinder können sich einmal probieren und bei den Künstlern über die Schulter schauen.
Erstmalig präsentiert sich in Burgwedel die "Knopf-Künstlerin" Uta Heine aus Hannover. Die gelernte Schaufenstergestalterin kreiert mithilfe von Knöpfen dreidimensionale Bilder, die in Kombination mit alten Bilderrahmen einen unverwechselbaren Nostalgiecharakter erhalten.
Für ihre ausgefallenen Collagen näht die Künstlerin jeden Knopf einzeln, verziert ihn mit Perlen und arrangiert ihn zum Beispiel mit einem alten Schöpflöffel zu einer stimmigen Komposition.
Besonders sehenswert sind auch die Schmuckkreationen von Seiko Kakefuda aus Isernhagen. Seit über zehn Jahren entwirft und fertigt sie Unikatschmuck aus Perlen, wie zum Beispiel Swarovskiperlen oder japanische Miyuki-Perlen. Ihre Kreationen waren schon auf zahlreichen internationalen Schmuckwettbewerben zu sehen und seit über vier Jahren gibt die Künstlerin Kurse in der Schmuckherstellung von Glasperlen.
Zwei alte Bekannte bei den Kunsttagen sind das Künstlerpaar Meier aus Hannover. Uschi Meier betreibt seit vielen Jahren die Seidenmalerei. Sie fertigt Tücher, Schals, Kissen, Bilder und Stoffe für Bekleidung in altbewährten Seidenmal-Techniken, die sie auch vor Ort präsentiert.
Ihr Mann, Gerd Meier, ist nicht weniger kreativ, doch sein Metier ist Holz. Aus Buchen-Leimholz lässt er Gebrauchsgegenstände wie Schneidebretter, Kästchen, Vasen und Fußbänke entstehen, die durch die Behandlung mit Pflanzenöl eine interessante Masserung erhalten.
Eigens aus Böhlen reist der Glaskünstler Maik Grossmann zu den Kunsttagen an. Bei einer Flamme von 1.100 Grad werden Farbglasstäbe zu lustigen Tieren, Figuren, Blumenstäben und Schmuckstücken geformt. In Burgwedel zeigt er unter anderen auch seine eigens kreierte Obstfliegenfalle.
Das weitere Spektrum ist sehr vielfältig und reicht von Keramikarbeiten, Gestecken, Holzspielzeug und Schwibbögen, Aquarellbildern, Quiltarbeiten, Nassfilzobjekten, Waldorfpuppen, Grußkarten, Schmuckunikaten aus Gold, Silber, Fossilien und Besteck bis hin zu zeitlosen Skulpturen für den Innen- und Außenbereich.
Viele Künstler zeigen direkt am Stand die Entstehung ihrer Kunstobjekte, auf welche die Besucher individuell Einfluss nehmen können. So fertigen verschiedene Drechsler vor Ort aus unterschiedlichen Hölzern Kugelschreiber, Kinderspielzeuge, kleine Kreisel und Pilze sowie viele Gebrauchsgegenstände gleich zum Mitnehmen.
Zum Ausruhen lädt mit kleinen Speisen und Getränken das Künstlercafé ein. Zur Auswahl stehen mehr als 30 verschiedene Kuchen, die von den Ausstellern gebacken wurden.
Geöffnet haben die "Kunsttage Burgwedel 2013" am Samstag von 13.00 bis 18.00 Uhr und am Sonntag von 11.00 bis 18.00 Uhr. Der Eintritt beträgt zwei Euro (die viele der Künstlern ab einem Mindestumsatz von 20 Euro erstatten), Kinder bis zwölf Jahre haben freien Eintritt.