Kunsttage Burgwedel 2012 – Frühlings- und Ostermarkt

Ob Mosaike von Franziska Pfeffer, handbemalte Eier von Ingrid Janßen oder Schrottkreationen von Irene Cholewinski - der Kunsttage im Schulzentrum bieten für jeden Geschmack etwas. (Foto: Stadt Events)

Hobbykünstler und Profis stellen im Schulzentrum aus

GROSSBURGWEDEL (r/bs). Am 17. und 18. März wird das Schulzentrum Burgwedel zum Frühjahrs- und Ostermarkt für Kunst und Kunsthandwerk. Bereits zum siebten Mal präsentieren mehr als 75 Hobbykünstler und Profis aus Norddeutschland hier erlesenes Kunsthandwerk und künstlerische Objekte. Für jeden Geschmack ist etwas dabei und auch Kinder können sich einmal probieren und bei den Künstlern über die Schulter schauen.
Bereits im Außenbereich beginnt die Ausstellung. Dort zeigt der Bildhauer und Steinmetzmeister Andreas Textores aus Hannover individuell gestaltete Objekte aus Naturstein. Die aus dem Rohblock gefertigten Skulpturen, Gedenksteine und Wasserspiele sind mit viel Liebe zum Detail gefertigt.
Gleich daneben stellt der Holzkünstler Wolfgang Crackow aus Dähre aus. Der Kunsthandwerker baut für gefiederte und andere Gartenfreunde Miniaturhäuser mit Gründach. Seine Kreationen reichen von Vogelfutterhäuser, Hausbriefkästen bis hin zu Wassermühlen. Alle Häuser werden in Massivholz aus Lärche, Eiche, Fichte oder Akazie gefertigt und sind mit offenporiger Lasur auch für den Dauerbetrieb im Außenbereich geeignet.
Ein besonderes Highlight bei den Kunsttagen sind die Glasfusingarbeiten und Schrottkreationen von Irene Cholewinski aus Barsinghausen. Sie fertigt aus Altglas „Scherbenvögel“, bunte Schalen und in Kombination mit Alteisen, kleine Plastiken und skurrile Objekte.
Lustig geht es am Stand von Elke Blohm aus Hannover mit ihren „Freaky-Ducks“ zu. Die niedlichen, frechen kleinen Kuschelplüschenten können auch mit persönlichen Motiven ganz individuell und einmalig gestaltet werden. Ein selbstbedrucktes Stück Stoff, ein Teil eines Lieblingsshirts, dass in die Jahre gekommen ist oder Baby-Wäsche kann mit verarbeitet werden. Selbst Brummen, Quietschen oder sogar der „Einbau“ einer Spieluhr ist möglich.
Das weitere Spektrum ist sehr vielfältig und reicht von Gestecken, Ostereiern, Seidenfloristik, Naturseifen, Holzspielzeug, Aquarellbildern, Quiltarbeiten, Nassfilzobjekten, Serviettentechnik, Zauberlichtern, Glasmalereien, Grußkarten, Schmuckunikaten aus Gold, Silber und Fossilien bis hin zu zeitlosen Skulpturen und Großobjekten.
Viele Künstler zeigen direkt am Stand die Entstehung ihrer Kunstobjekte. So fertigen verschiedene Holzdrechsler vor Ort individuelle Kugelschreiber, Kinderspielzeuge, kleine Kreisel und Pilze aus Holz sowie viele Gebrauchsgegenstände gleich zum Mitnehmen. Zum Ausruhen lädt mit kleinen Speisen und Getränken das Künstlercafé ein. Zur Auswahl stehen mehr als 30 verschiedene Kuchen, die von den Ausstellern gebacken wurden.
Die Ausstellung im Schulzentrum Auf der Ramhorst 2 ist am Samstag, 17. März, von 13.00 bis 18.00 Uhr und am Sonntag, 18. März, von 11.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 2 Euro, Kinder bis 12 Jahren frei. Der Eintrittspreis wird bei vielen Künstlern ab einem Mindestumsatz von 20 Euro erstattet.