Kunst aus Burgwedel ziert das Bürgermeisterbüro

Bürgermeister Axel Düker (links) freut sich, dass Christina Jehne ihre Bilder und Hansjörg Pflüger Skulpturen aus Holz zur Verfügung gestellt haben. (Foto: Hans Hermann Schröder)

Malerei von Christina Jehne und Skulpturen von Hansjörg Pflüger

GROSSBURGWEDEL (hhs). Wer in das Dienstzimmer des Bürgermeisters der Stadt Burgwedel hineinschaut, wird sich wundern, denn hier hat sich eine Menge verändert: An den Wänden dezent gerahmte Malereien, zwei Holzskulpturen, eine platziert in einer Ecke des Raumes im wechselnden Licht zweier Fenster, die andere auf der Fensterbank.
Die Bilder sind Werke von Christina Jehne. Sie ist als Malerin weit über die Grenzen der Region Hannover hinaus bekannt, treibende Kraft bei Kunst in Bewegung und Betreiberin einer Malschule. Die Holzskulpturen stammen von Hansjörg Pflüger, dem in Fuhrberg lebenden und arbeitenden Holzbildhauer. Auch er ist ein Aushängeschild für künstlerisches Schaffen in der Stadt Burgwedel.
Bürgermeister Axel Düker hatte die Idee, sein Büro mit „Kunst aus Burgwedel“ zu gestalten, schon bald nach seinem Amtsantritt im Februar.
„Dr. Hendrik Hoppenstedt hatte seine Kunst aus dem Büro mitgenommen. Es ist sein Eigentum“, erinnerte sich Düker. „Der Raum war leer, aber hell. Kurze Zeit später fand dann die gemeinsame tolle Ausstellung der beiden Künstlerinnen Christina Jehne und Anina Winterfeld im Rathaus statt. Da haben wir hier darüber nachgedacht, wie wir mein Büro mit Kunst aus Burgwedel gestalten könnten“.
Daraufhin hat Axel Düker zunächst mit Christina Jehne gesprochen und mit Hansjörg Pflüger, den er auch als Mitglied der SPD gut kannte, und die beiden haben sofort einverstanden erklärt, einige ihrer Werke für das Dienstzimmer zur Verfügung zu stellen.
Es handelt sich dabei um Leihgaben. Nach einem gewissen Zeitraum sollen dann andere Burgwedeler Künstler angesprochen werden, die anschließend ihrer Arbeiten dort präsentieren können. Die Fluktuation im Bürgermeisterzimmer sei sehr hoch und er werde nun schon laufend auf die Werke angesprochen.
Er wolle keinesfalls in den Burgwedeler Kunstmarkt eingreifen, so Düker, aber wenn ein Besucher Interesse zeige, werde er den Kontakt herstellen. Die Präsentation verstehe er auch als Werbung für Burgwedel.