Krankenhausneubau für Großburgwedel ist beim Land beantragt

Jetzt ist es amtlich: Der Ausichtsrat des Klinikums Region Hannover hat beim Land den 135 Millionen Euro teuren Krankenhausneubau in Großburgwedel (hier ein Blick auf das bisherige Klinikum) beantragt. Dieses Vorhaben ist das Kernstück bei der Verwirklichung des neuen KRH Klinikums Ost mit seinen Standorten in Großburgwedel, Lehrte und Laatzen. (Foto: Bettina Garms-Polatschek)
Burgwedel: KRH Klinikum Großburgwedel |

Eine 135-Millionen-Euro-Investition für 372 Planbetten

GROSSBURGWEDEL/REGION (r/kl). Der Aufsichtsrat des Klinikum Region Hannover (KRH) hat sich am Donnerstag und Freitag vergangener Woche zu einer Klausurtagung getroffen. Für das zukünftige Klinikum Ost mit seinen Standorten in Laatzen, Großburgwedel und Lehrte hat der Aufsichtsrat dabei den Weg freigemacht für einen Förderantrag beim Sozialministerium für einen Krankenhausneubau in Großburgwedel und einen Ergänzungsneubau für zusätzliche geriatrische Versorgungsangebote am Standort Lehrte.
Das Neubaukonzept für den Standort Großburgwedel sieht 372 Planbetten und ein Investitionsvolumen von grob geschätzten 135 Millionen Euro vor. Der Erweiterungsneubau am Standort Lehrte beinhaltet 40 stationäre Betten und 22 rehabilitative Betten für altersmedizinischen Patientinnen und Patienten. Weiterhin ist dort eine geriatrische tagesklinische Reha Einheit geplant. Der bestehende Krankenhausbau in Lehrte bleibt im Bestand erhalten.
Das grobe Investitionsvolumen für Lehrte liegt bei etwa 17 Millionen Euro. Für die bauliche Realisierung der Maßnahmen ist auch eine Veränderung und Erweiterung des bestehenden Versorgungsauftrages notwendig.
Die notwendigen Anträge für das zukünftige Klinikum Ost an den Standorten Laatzen, Lehrte und Großburgwedel sind bereits beim Sozialministerium eingereicht worden.
Für den geplanten zweiten Bauabschnitt am KRH Klinikum Robert Koch Gehrden informierte die Geschäftsführung die Aufsichtsratsmitglieder über die positiven Signale des Landes. Hier hatte Ministerpräsident Stephan Weil jüngst angekündigt, dass das Land das Vorhaben mit etwa 80 Millionen Euro fördern wird.
Weiterhin erläuterte die Geschäftsführung die Umsetzungsschritte für das im Wirtschaftsplan 2017 abgebildete umfangreiche Investitionsprogramm mit einem Gesamtvolumen von 43 Millionen Euro. Diese Mittel fließen überwiegend in eine verbesserte Unterbringung von Patientinnen und Patienten, in modernste Medizintechnik und IT Systeme.
Zusätzlich sieht der Wirtschaftsplan für 2017 Instandhaltungsmaßnahmen in Höhe von 18 Millionen Euro und den Aufbau von 154 Vollkraftstellen vor. Der Aufsichtsrat begrüßt, dass das Klinikum Region Hannover nunmehr wieder umfangreich in die Zukunft investieren kann. Dies sei ein gutes und wichtiges Signal für die Sicherung der Patientenversorgung und bestätige den eingeschlagenen Kurs.