Kostenloses Obst für Schüler der Pestalozzi-Schule

Schulobstprogramm startet nach den Sommerferien

GROSSBURGWEDEL (r/bs). Für die Schülerinnen und Schüler der Pestalozzi-Schule Burgwedel beginnt der Unterricht nach den Sommerferien mit frischem Obst: „Eine ausgewogene und gesundheitsfördernde Ernährung ist für Schulkinder von hoher Bedeutung.
Eine Extraportion Obst und Gemüse gehören unbedingt dazu“, erklärt dazu Marco Brunotte, Landtagsabgeordneter der SPD für Burgwedel. Deshalb hat das Land Niedersachsen das Schulobstprogramm eingeführt.
In der Gemeinde Isernhagen profitieren gleich drei Schulen von dem Programm: Die Grundschule Altwarmbüchen, die Friedrich-Dierks-Grundschule in H.B. und die Grundschule auf dem Windmühlenberge.
Die Rot-Grüne Landesregierung hatte 2013 beschlossen, dass auch Niedersachsen erstmals am EU-Schulobst- und Gemüseprogramm teilnimmt und dafür insgesamt fast 4 Millionen Euro, davon 1 Million Euro Landesmittel bereitgestellt. „Fast 700 Schulen aus dem ganzen Land haben sich beworben und machen mit. Aus Burgwedel ist die Pestalozzi-Schule dabei“, freut sich der SPD-Landtagsabgeordnete Marco Brunotte über die Beteiligung. Die Kosten für das Schulobstprogramm übernehmen Land und EU. Die finanziellen Mittel hat die Rot-Grüne Regierungskoalition im Landtag bereitgestellt.
Teilnehmen am EU-Schulobstprogramm können Grundschulen von der 1. bis zur 4. Klasse und Förderschulen von Klasse 1–6. Voraussetzung ist, dass das Obst und Gemüse kostenlos verteilt wird und es pädagogische Begleitmaßnahmen wie eine Koch-AG, einen Ernährungsführerschein oder einen Besuch beim Obst- oder Gemüsebauern gibt. Die Schulen haben sowohl die Möglichkeiten einen konventionellen oder einen ökologischen Lieferanten auszuwählen.
Marco Brunotte betont: „Das Schulobstprogramm ist schon jetzt ein Erfolgsprojekt. Das Schulobstprogramm leistet nicht nur einen Beitrag zur Gesundheitsförderung, sondern kann und soll dazu beitragen, dass Kinder wieder regionale und saisonale Obst und Gemüsesorten kennenlernen und wissen, wie sie schmecken.“
Niedersachsen ist Obstbauland Nr. 1. „Da war es klar, dass wir neben sieben anderen Bundesländern auch endlich am aufgestockten EU-Schulobstprogramm teilnehmen. Wir setzen darauf, dass auch die niedersächsischen Obst- und Gemüsebauern diese Chance nutzen und gemeinsam mit den teilnehmenden Schulen für mehr heimisches Obst und Gemüse in Niedersachsens Klassenzimmern sorgen“, sagt Marco Brunotte.