Karlheinz Schridde erneut zum IGK-Chef gewählt

Der neue IGK-Vorstand (v.l.): Dirk Hinze, Karlheinz Schridde, Stephan Nikolaus, Anne Lazar, Matthias Lühning, Mirco Friede, Thorsten Scholz und Carsten Knisch. Sylvia Krüger wurde in Abwesenheit gewählt.

Kosten für Weihnachtsbeleuchtung sollen fairer verteilt werden

GROSSBURGWEDEL (bs). Reichlich Zeit mussten die rund 40 Teilnehmer der Interessengemeinschaft Großburgwedeler Kaufleute zur jüngsten ordentlichen Mitgliederversammlung am Mittwoch mitbringen. Ein ausführlicher Jahresrückblick, Vorstandswahlen und die Planungen für 2015 standen auf der Tagesordnung.
Es sei ein Jahr mit vielen Veränderungen gewesen, eröffnete IGK-Chef Karlheinz Schridde seine Jahresbilanz. Neben den zahlreichen erfolgreichen Veranstaltungen im Jahresverlauf hob er besonders die weithin positive Resonanz auf den neugestalteten Weihnachtsmarkt hervor. Der im Vorfeld geleistete Arbeitsaufwand, das Abklappern anderer Weihnachtsmärkte, um Kunsthandwerker nach Großburgwedel zu locken, habe sich gelohnt. Das erstmalig integrierte Kunsthandwerkerzelt sei durchweg gut besucht gewesen und er habe nur Gutes gehört. Darüber hinaus habe das neue Konzept für die IGK-Losbude gegriffen. Gemeinsam mit Gabriele Moss hatte Schridde die Idee entwickelt, attraktivere Preis anzubieten und mit Unterstützung von Sponsoren an allen drei Tagen je einen Hauptpreis auszuloben. Das habe zu einem ordentlichen Umsatzplus geführt, so der IGK-Chef, der sich in diesem Zusammenhang noch einmal ausdrücklich bei den Sponsoren der drei Hauptpreise bedankte.
Dennoch, größter und teuerster Posten im Haushalt bleibe das „Weihnachtliche Burgwedel“, leitete Schridde auf den Kassenbericht über. Dirk Hinze, der im vergangenen Jahr die Kassenführung vorerst kommissarisch für den schwer erkrankten und im Dezember verstorbenen langjährigen IGK-Kassenwart Peter Liebau übernommen hatte, erläuterte dezidiert die Ein- und Ausgaben des vergangenen Jahres sowie den Haushaltsplan für 2015.
Rund 60.000 Euro hat die IGK im vergangenen Jahr umgesetzt und dies bei Beitragseinnahmen von etwa 24.000 Euro. Einen geringen Teil erwirtschafte die IGK selbst, doch die Finanzierung der Großveranstaltungen wie Jazz unter Sternen oder der Varieté-Abend vor dem IGK-Stadtfest seien ohne das großzügige Sponsoring Burgwedeler Unternehmen nicht denkbar. Leicht sinkende Mitgliederzahlen und die Umstrukturierung der Kassenführung erforderten eine leichte Erhöhung der Mitgliedsbeiträge um ca. 5 Prozent. Darüber hinaus sollte auch die sogenannte Schnuppermitgliedschaft abgeschafft werden. Beide Vorschläge wurden von der Versammlung einmütig beschlossen.
Kassenwart Dirk Hinze verdeutlichte jedoch, dass für Mitglieder, die derzeit noch eine Schnuppermitgliedschaft in Anspruch nehmen, diese noch bis zum Auslaufen ihre Gültigkeit behält. Mit Blick auf die hohen Kosten für das weihnachtlich beleuchtete Burgwedel, das im Haushalt 2015 immerhin mit 12.000 Euro zu Buche schlagen wird, sollen neue Wege gegangen werden.
Es sei nicht einzusehen, dass von dieser festlichen Beleuchtung auch jene Geschäftsleute profitieren, die nicht in der IGK seien, führte Schridde aus. In vielen anderen Städten beteilige sich der gesamte Handel mit einer Umlage an den Kosten.
Bei den Wahlen zum Vorstand gab es nur leichte Veränderungen. Gabriele Moss, seit rund 15 Jahren im Vorstand tätig, stellte sich nicht wieder zur Wahl. Ihre Nachfolge im Amt des Schriftführers tritt Mirco Friede an. Auch im Beirat gibt es Veränderungen: neu gewählt wurden Stephan Nikolaus, Anne Lazar, Thorsten Scholz und in Abwesenheit Sylvia Krüger.
Damit setzt sich der neue Vorstand nun wie folgt zusammen: Vorsitzender Karlheinz Schridde, 1. Stellvertreter Carsten Knisch, 2. Stellvertreter Matthias Lühning, Kassenwart Dirk Hinze, Schriftwart Mirco Friede sowie die Beiräte Stephan Nikolaus, Anne Lazar, Thorsten Scholz und Sylvia Krüger.
Wie jetzt bekannt wurde, plant der IGK-Vorstand zur Arbeitsentlastung des 1. Vorsitzenden gewisse Tätigkeiten rund um die IGK-Veranstaltungen künftig öffentlich auszuschreiben. Über dieses Vorhaben wurde im Rahmen der Mitgliederversammlung allerdings kein Wort verloren.