Jürgen Schodder bleibt Kleinburgwedels Ortsbürgermeister

Der neue Kleinburgwedeler Ortsrat (v.l.): Ralf Hofmeister (SPD), Gabriele Vogel (CDU), Ortsbürgermeister Jürgen Schodder (CDU), Friedhelm Leisenberg (CDU) und Heinz Visel (Bündnis 90/Grüne)

Ralf Hofmeister (SPD) zum Stellvertreter gewählt

KLEINBURGWEDEL (bs). Der alte ist der neue Ortsbürgermeister in Kleinburgwedel, so das Ergebnis der Ortsbürgermeister-Wahl bei der konstituierenden Sitzung des Ortsrates Kleinburgwedel. Die Wahlleitung lag in den Händen des neuen Ortsratsmitglieds Heinz Visel (Bündnis 90/Grüne), der in fast familiärer Atmosphäre seiner Aufgabe nach kam.
Geheime Wahl wurde nicht gewünscht, obwohl die Ortsratsbetreuerin für den Fall der Fälle alles vorbereitet hatte. Jürgen Schodder, vorgeschlagen von Ortsratsneuling Friedhelm Leisenberg (CDU), enthielt sich bei seiner Wahl der Stimme, die verbliebenen vier Ortsratsmitglieder waren sich einig. „Wir können sehr glücklich sein, wenn Du die nächsten 5 Jahre genau so gute Arbeit leistest, wie in den vergangenen 5 Jahre“, erklärte Heinz Visel bei der Gratulation und dafür gab es auch Beifall aus dem Publikum.
Zügig und einmütig verlief auch die Wahl des stellvertretenden Ortsbürgermeisters: Heinz Visel gab die Wahlleitung kurz ab, schlug das SPD-Ortsratsmitglied Ralf Hofmeister vor und schon ging es zur Abstimmung. Ebenso einig wie beim vorherigen Wahlgang wurde das einzige SPD-Mitglied im Kleinburgwedeler Ortsrat mit dem Bürgermeister-Stellvertreter-Posten versehen. Ralf Hofmeister habe bereits in der vergangenen Wahlperiode sein großes Engagement für die Ortschaft Kleinburgwedel unter Beweis gestellt, und er freue sich auf die Zusammenarbeit, so Visel abschließend.
Im Vorfeld hatte Bürgermeister Dr. Hendrik Hoppenstedt die Verpflichtung der neuen Ortsratsmitglieder vorgenommen und per Handschlag besiegelt. „Wer ein Ehrenamt ausübt, dem ist Dank und Anerkennung seiner Mitbürger gewiss“, so Hoppenstedt. Wer dieses Ehrenamt jedoch im politischen Bereich ausübe, dem bliebe diese positive Resonanz versagt, darauf müssten sich besonders die „Neulinge“ einstellen, führte der Bürgermeister weiter aus.
Das abschließende Wort oblag dem neu gewählten Ortsbürgermeister. „Wir sind, was die Infrastruktur in Kleinburgwedel betrifft, auf einem sehr hohen Niveau. Ob Kindergarten oder Schule, für unsere 2600-Einwohner Ortschaft sind wir dort, wo viele andere noch hin wollen“, so Jürgen Schodder. Nun gelte es, das zu bewahren und den Blick auf den Schutz von Landschaft und Natur zu richten, wie beispielsweise den Würmsee, und nicht das Motto Kleinburgwedels „Kleiner Ort mit großem Herz“ aus den Augen zu verlieren.