Jetzt Abonnement für den Kulturellen Frühling sichern

Christa Platzer hat das unverwechselbare Timbre ihres Vorbildes Edith Piaf. (Foto: Pedro Malinowski)

Klassik, Comedy, Chansons und Swing im Amtshof

BURGWEDEL (r/bs). Ein breites musikalisches Spektrum verspricht der Kulturelle Frühling der Stadt Burgwedel im Jahr 2015. Wer sich einen festen Platz im Amtshof sichern möchte, sollte nun die Gelegenheit nutzen ein Abonnements zu erwerben.
Mit einem klassischen Konzert startet die Reihe am Mittwoch, 14. Januar. Zu Gast sind das Notos Quartett & Sophie Lücke, Kontrabass. Notos – der Sage nach ein vielseitiger, mal sanfter und mal stürmischer Südwind, der die Menschen auf unterschiedliche Weise berührt – ist Namensgeber für das im Jahr 2007 gegründete Klavierquartett.
Sein Bestreben, die eigene Begeisterung für die Musik auf die Zuhörer zu übertragen, bleibt stets spürbar und macht Konzerte des Notos Quartetts zu einem besonderen Erlebnis. Das Burgwedeler Programm enthält zwei Klavierquartette von Bridge und Brahms sowie Schuberts einziges Klavierquintett, das sogenannte „Forellen-Quintett“, welches die aus heutiger Sicht unübliche Besetzung Klavierquartett und Kontrabass erfordert.
Wer sie kennt, ist wahrscheinlich schon süchtig, wer sie noch nicht kennt, sollte das dringend ändern: Trude, die mit Percussion und Comedy vom Feinsten ihren Traum von Afrika lebendig macht. Vor 23 Jahren haben fünf einzigartige Hanseatinnen ihre Kochtöpfe gegen Trommeln und ihre Blockflöten gegen Kalebassen ausgetauscht und schwelgen nun bis zum Siedepunkt in westafrikanischen Rhythmen bis die falschen Perlen fliegen.
Ausgefeilte Rhythmik, mehrstimmige Gesänge, spannende Arrangements und immer für eine Überraschung gut: „Trude“ träumt überall - in Konzertsälen, Theatern, hin und wieder im Fernsehen - und am Donnerstag, 12. Februar in Burgwedel.
Die 1980 in Chongqing, China, geborene Pianistin wurde erstmals einem weiten Publikum bekannt, als sie im englischen Fernsehen mit 16 Jahren im Finale des Leeds International Piano Competition zusammen mit Simon Rattle und der City of Birmingham Symphony auftrat.
Dieses Konzert vor einem begeisterten Publikum legte den Grundstein für eine außergewöhnliche Karriere. Die Rede ist von Sa Chen, der ersten Pianistin aller Zeiten, welche die bedeutendsten internationalen Wettbewerbe für Klavier gewann.
Als Solistin arbeitete sie mit namhaften Dirigenten zusammen und gastierte in renommierten Konzerthallen wie der Carnegie Hall und dem Sydney Opera House. 2010 verlieh die polnische Regierung der jungen Pianistin den „Chopin Art Passport“, im gleichen Jahr wurde sie in China mit dem „China`s Classical Elite Award“ ausgezeichnet. Mit Werken von Chopin, Debussy, Wang und Liszt wird Sa Chen am Mittwoch, 11. März, in Burgwedel gastieren.
Im Dezember 2015 jährt sich der Geburtstag zweier großer Künstler des 20. Jahrhunderts zum 100. Mal: Edith Piaf und Frank Sinatra. Eine Hommage an diese zwei herausragenden Sänger des letzten Jahrhunderts sind die folgenden zwei Konzerte.
Christa Platzer hat das unverwechselbare Timbre ihres Vorbilds, mal melancholisch, mal metallisch hart. Sensibel wandelt sie - begleitet von ihrer vierköpfigen Band - auf den Spuren der charismatischen Sängerin. Ganz ohne Dekor und Inszenierung, ohne großen Bombast, einfach und authentisch.
Mit jedem Chanson gelingt es ihr, das Publikum zurückzuführen in ein Leben voller Höhen und Tiefen, in ein Leben, das längst vergangen ist und in dem der „Spatz von Paris“ angeblich nichts bereute: Non, je ne regrette rien. Christa Platzer gastiert am Freitag, 24. April, im Amtshof.
Auf große Hits wie „Strangers in the night“ lässt sich die zeitlose Anziehungskraft Frank Sinatras nicht reduzieren. Und so verbeugen sich die achtköpfige Sinatra Tribute Band & Max Neissendorfer vor dem gesamten Schaffen und der künstlerischen Auffassung des legendären singenden Entertainers. Fern von Nostalgie und Personenkult nehmen die Musiker ihr Publikum am Freitag, 5. Juni, mit auf eine swingende Entdeckungsreise und sind dabei alles andere als „retro“: sie transferieren die Songs ins Hier und Jetzt ohne dabei ihren Ursprung aus den Augen zu verlieren.
Die Einzelkarte kostet 15 Euro. Bei Vorlage eines entsprechenden Ausweises erhalten Schüler, Studenten, Personen, denen nach SGB II oder SGB XII Leistungen zum Lebensunterhalt gewährt werden, sowie Inhaber einer Ehrenamtskarte eine ermäßigte Karte zum Preis von 8 Euro.
Das Abonnement für die fünf Konzerte des „Kulturellen Frühling“ kostet 60 Euro und ist bis 19. Dezember (vormittags) im Rathaus, Zimmer 1.15. erhältlich. Mit dem Abonnement einher geht ein fester Platz im Amtshof; im Verhinderungsfall ist das Abo übertragbar.