Isernhagener entscheiden sich für eine IGS

ISERNHAGEN (r/bs). Die Umfrage zur künftigen Schullandschaft in Isernhagen hat ein deutliches Ergebnis gebracht. „Wir gehen von der Genehmigungsfähigkeit einer IGS in Isernhagen ab dem Jahr 2016 aus. Den entsprechenden Antrag werden wir in der nächsten Woche bei der Landesschulbehörde einreichen“, heißt es von Seiten der Gemeindeverwaltung. Eine Entscheidung wird voraussichtlich noch Ende des Jahres fallen.
Gegenüber der ersten Umfrage hat es ein deutliches Votum der befragten Eltern gegeben. Die befragten Eltern der Kinder in den ersten 4 Jahrgängen haben sich wie folgt entschieden: Von den Eltern der 1. Grundschulklasse würden 119 ihr Kind auf einer IGS anmelden, von den Zweitklässern 112, unter den Eltern der Drittklässler entschieden sich 109 Eltern für eine IGS und 104 Eltern der Viertklässler würden ihr Kind auf einer Integrierten Gesamtschule anmelden.
„Damit sind die Voraussetzungen von geforderten 96 Schülern pro Jahrgang eindrucksvoll überschritten“, so die Verwaltung. Noch nicht berücksichtigt sind dabei die Kinder, die durch die derzeit im Bau befindlichen Gebiete hinzukommen. Derzeit hat die Gemeinde bei den 1 bis 5-jährigen im Schnitt 222 Kinder in Isernhagen. Diese werden sich auf die dann nur noch vorhandenen Schulformen IGS und Gymnasium aufteilen. Bestätigt wird damit auch die Prognose der von der Kommune eingesetzten Planungsgruppe Hildesheim. Diese war von einer Kinderzahl von 231 Kindern in den nächsten Jahren ausgegangen. Auch zeichne sich damit deutlich ab, dass für das Gymnasium weiterhin mit einer ähnlichen Schülerzahl wie in den vergangenen Jahren zu rechnen sei.