Innige Wünsche und Tatendrang vermittelt

Nach der Amtseinführung durch Superintendent Holger Grünjes (Zweiter von rechts) überreichten Harald Burghof (links) und Martina Strehler (rechts) seitens des Kirchenvorstands Blumen zur Amtseinführung von Pastor Sebastian Müller (Zweiter von links) mit seiner Frau Jessica Jähnert-Müller und den zwei Kindern. (Foto: G. Gosewisch)

Amtsübertragung auf Pastor Sebastian Müller

ALTWARMBÜCHEN (gg). Superintendent Holger Grünjes hat Pastor Sebastian Müller in der Chirstophorus-Kirche im Gottesdienst in sein Amt eingeführt. Die Vakanz, nachdem die Pastoren Birgit und Holger Birth Altwarmbüchen im Oktober verlassen haben, sei verhältnismäßig kurz gewesen. Aufstellungspredigt für Pastor Müller war im Dezember. Erfreulich gut sei die Übergangszeit verlaufen. Mit seiner Familie, mit Ehefrau Jessica Jähnert-Müller (Pastorin, tätig in der Krankenhausseelsorge in der MHH Hannover) und den zwei kleinen Kindern, ist Sebastian Müller schon vor Ort, habe sich bereits in die Gemeindearbeit eingebracht. „Er ist selbst in einem Pfarrhaus aufgewachsen, hat seinen eigenen Weg bis zum Theologiestudium aber immer mit kritischem Blick geführt“, sagte Holger Grünjes. Vor Strukturen nicht zu kapitulieren, sondern flexibel auf neue Herausforderungen zu reagieren, sei Sebastian Müller zu eigen. „Eine nötige Grundhaltung“ sei dies, auch in Bezug auf mögliche Zusammenführungen von Gemeinden, die in einigen Jahren denkbar seien, so der Hinweis des Superintendenten.
Auf die Bibelworte aus Jesaja 55. Kapitel „Gleich wie Regen und Schnee vom Himmel fällt und nicht zurückkommt, so soll das Wort von mir wirken“ nahm
Sebastian Müller Bezug. Er sagte: „Es ist mein innigster Wunsch, dass die Worte Gottes in der Christopheruskirchengemeinde ankommen, nicht vergebens sind.“ Er betonte aber auch, dass es einen Vielklang in der modernen Gesellschaft gebe, der zu beachten sei. „Die Stimmen wollen gehört werden“, so sein Hinweis. Was sind “leere Phrasen“, was hat Bestand? Voller Schwung formulierte Sebastian Müller diese Fragen und vermittelte der Gemeinde, dass er seine Arbeit als Pastor mit Tatendrang aufnimmt. Es gelte, gemeinsam Antworten zu finden auf die Veränderungen des Alltags. „Was uns befähigt, ist das Wort Gottes. Es ist heilsam und versöhnend“, so seine Botschaft. Erfahrung dafür bringt er mit: Von 2011 bis 2014 absolvierte Sebastian Müller in der St.-Paulus-Kirche in Langenhagen sein Vikariat. Zudem hat er Erfahrungen als Gemeindepastor in Solling-Weser, als Krankenhausseelsorger und in der Presse- und Medienarbeit der Landeskirche gesammelt. Ende 2016 wurde Sebastian Müller mit dem "männertheologischen Predigtpreis" der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) ausgezeichnet.
Als Wegbegleiter im Studium und im Beruf war Pastor Jonathan Overlach als Bennigsen angereist. Aus den Nachbargemeinden dabei waren Pastorin Bettina Prassler-Kröncke aus der Elisabethgemeinde Langenhagen, Pastor Frank Foerster aus der St. Paulus-Gemeinde Langenhagen, Karsten Henkmann aus der St. Mariengemeinde Isernhagen und Jens Seliger aus der St. Nikolai-Kirchengemeinde in Kirchhorst. Auch seitens der katholischen Gemeinde Heilig Kreuz aus Altwarmbüchen gab es Grüße. Seitens des Kirchenvorstands war der CDU-Bundestagsabgeordnete Hendrik Hoppenstedt um Grüße gebeten worden. „Dem komme ich gerne nach“, sagte er und fand nachbarschaftlich launige Worte des Willkommens. Altwarmbüchens Ortsbürgermeister Philipp Neesen schloss sich dem an. Ebenso Harald Burghof, Vorsitzender des Kirchenvorstands. Er überreichte Blumen und kleine Geschenke für die Kinder.