Informationsstand: Burgwedel ging ein Licht auf

Was die Burgwedeler im Alltag alles für den Klimaschutz tun, war beiderseits auf einer Tafel nachzulesen. (Foto: Renate Tiffe)

Stadt beteiligte sich an Aktion der Klimaschutzagentur

GROSSBURGWEDEL (ti). Im Gymnasium lief die Projektwoche „Prima Klima“. Und die Klimaschutzagentur der Region will die Menschen direkter ansprechen und motivieren, etwas für den Klimaschutz zu tun. Was lag näher, als gemeinsam an einem Strang zu ziehen? Am besten da, wo das Leben brummt - auf dem Wochenmarkt in der Von-Alten-Straße. „Burgwedel geht ein Licht auf“ hieß die Aktion, die von der Stadt unterstützt wurde.
Wir haben überlegt, wie wir eine Aktion speziell für Burgwedel starten könnten, sagte Malte Schubert, der Umweltkoordinator der Stadt. Die Teilnahme der Schülerinnen und Schüler sei ein absoluter Gewinn gewesen. Sie haben die Marktbesucher angesprochen und dabei ihre Begeisterung für das Thema weitergegeben.
Das Ergebnis war auf einer großen Tafel in form von lauter handbeschriebenen Karten zu sehen. Zwar hatte die Agentur einige Vorgaben gemacht mit herausfordernden Thesen wie: „Zuviel Fleisch ist Käse“, „Tipps für Warmduscher“, „Nicht ganz dicht“. Dazwischen füllten die Burgwedeler mühelos die Flächen mit dem, was sie selbst für den Klimaschutz tun: „ich fahre mit dem Fahrrad“, „ich kaufe regionale Produkte“, „ich hab´meine Fenster abgedichtet“, „ich schalte die Geräte ab, wenn ich sie nicht brauche“. Es seien kleine Sachen, die aber das Interesse zeigten, meinte Schubert. Außerdem komme man darüber miteinander ins Gespräch.
Auf dem Markt haben sich viele Gespräche ergeben, über die sich Nicola Seitz von der Klimaagentur freute. Sie hatte den Teilnehmerinnen und Teilnehmern auch zusätzlich etwas zu bieten. Jeder erhielt eine LED-Lampe, gesponsert von der avacon. „Als Startkapital“, gab sie zu verstehen.
Malte Schubert zeigte sich äußerst zufrieden auf dem Stand. Es sei immer wieder wichtig, die Verbindung mit dem Alltag zu schaffen, betonte er. Was mit der Tafel geschehe? Die Aktion werde noch nachwirken, war er überzeugt. Eventuell lasse sich weiter etwas daraus entwickeln.