In Kleinburgwedel werden demnächst Straßen saniert

Die Sanierung des Kleinburgwedeler Teils der Bahnhofstraße ist aufwändig. Hier wird eine Zwischenschicht mit einem GI-RO-Gitter aus Stahl gegen die schweren Fahrzeugen verursachten Spreizkräfte aufgebracht und dann eine vier Zentimeter dicke Asphaltdecke. (Foto: Hans Hermann Schröder)

Bahnhofstraße erhält im August neue Asphaltdecke

KLEINBURGWEDEL (hhs). In Kleinburgwedel beginnen demnächst erste Arbeiten an Straßen, bei denen die Stadtverwaltung Reparaturbedarf festgestellt hatte. Das erklärte der zuständige Mitarbeiter für diesen Arbeitsbereich Andrej Wyshimok auf der letzten Ortsratssitzung in Kleinburgwedel.
Zu vier Punkten wolle er in seinem Sachstandsbericht Stellung beziehen. Die Sanierung der Risse in den Fahrbahndecken sei für die Zeit vom 26. Mai bis zum 13. Juni. Aber die Einwohnerinnen und Einwohner sollten sich nicht wundern: Nur die Querrisse, die von links nach rechts durch die Fahrbahndecken verlaufen, werden dann wieder neu vergossen.
Dabei müsse man mit Teilsperrungen rechnen, die aber zeitlich begrenzt sind. Bei den Längsrissen in der Fahrbahn könne man mit der Sanierung nichts mehr retten. Dort müsse man die Asphaltdecke abfräsen und neu auftragen.
Anfang Mai beginne man auch mit der Schlaglochsanierung auf den Fahrbahnen der Gemeindestraßen, sagte Wyshimok. Der Auftrag dazu sei an die Thönser Firma Delventhal vergeben worden. Im Zuge dieser Arbeiten werden auch die Schlaglöcher auf der Würmseestraße beseitigt.
Darauf folge in der Zeit vom 10. bis zum 28. August die Sanierung des Kleinburgwedeler Teils der Bahnhofstraße. Die ersten 240 Meter seien dann an der Reihe. Auf dieser Strecke wird eine Asphaltdecke aufgebracht. Das sei eine aufwändige Maßnahme. Zunächst werde eine dünne Zwischenschicht aufgetragen und auf diese ein dünnes GI-RO-Gitter aus Stahl aufgebracht, mit dem man die von den Bussen dort ausgelösten Spreizkräfte in den Griff bekommen möchte.
Auf diese Zwischenlage komme dann eine vier Zentimeter dicke Schicht Asphalt. Ein Zeitpunkt außerhalb der Schulferien ist für diese Arbeiten nicht möglich, weil man Rücksicht auf den Schülertransport zum Schulzentrum Großburgwedel nehmen müsse.
Es sind aber auch noch kleine Reparaturen an den Bürgersteigen geplant. Andrej Wyshimok bat die Bürgerinnen und Bürger, sie mögen ihm Schäden melden: „Sagt bitte, wo Euch der Schuh drückt. Dann können wir Euch schnell helfen“. „Die Kommune ist gesegnet mit Straßen wie kaum eine andere“, so Andrej Wyshimoks Schlussbemerkung. „330 Straßen und 770 Kilometer Landstraßen ...“.
Auch die Straßenbeleuchtung werde in Kleinburgwedeler erneuert. Spätestens Weihnachten soll das geschehen sein. Die Arbeiten sind ausgeschrieben und der Verwaltungsrat werde auf seiner nächsten Sitzung den Auftrag vergeben. Alle Laternen werden einen neuen Kopf erhalten, die Hälfte etwa auch einen neuen Mast. „Das wird ein optischer Gewinn für Kleinburgwedel werden“, freute sich Wyshimok.