"Im nächsten Jahr bieten wir eine IGS in Großburgwedel an"

Allen Grund zur Freude hatten die Leiterin des Sozialamts Christiane Concilio und Bürgermeister Axel Düker, als die Genehmigung für die Integrierte Gesamtschule im Rathaus Großburgwedel eintraf.

Neue Schule zieht in das Gebäude der Oberschule ein

GROSSBURGWEDEL (hhs). Die Stadt Burgwedel erhielt am Donnerstag dieser Woche ein Schreiben der Niedersächsischen Landesschulbehörde, in dem der wesentlichste Teil des Inhalts schon in den ersten vier Zeilen auf den Punkt formuliert war: „Sehr geehrter Herr Düker, sehr geehrte Frau Concilio, auf Ihren Antrag vom 24. September 2015 genehmige ich die Errichtung einer Integrierten Gesamtschule mit den Klassen fünf bis zehn beginnend mit der Klasse fünf und in den folgenden Jahren aufsteigend, unter gleichzeitiger auslaufender Aufhebung der Oberschule Burgwedel zum Schuljahr 2016/2017“.
Klar, dass diese Nachricht bei den beiden Adressaten für große Freude sorgte, zumal die Schulbehörde ihnen auch Lob zollte: „Ihr Antrag auf Errichtung einer Integrierten Gesamtschule in der Stadt Burgwedel war zu genehmigen, da die rechtlichen Voraussetzungen für die Genehmigung gemäß dem Niedersächsischen Schulgesetz... gegeben sind. Dies ist in den Antragsunterlagen eingehend und zutreffend dargestellt worden“.
„Die frohe Botschaft ist immer die wichtigste: Im nächsten Jahr können wir eine IGS in Burgwedel anbieten“, freuten sich Frau Concilio und der Bürgermeister. Beide erklärten, die Verwaltung habe mit der Arbeit an dem Antrag im Sommer 2014 begonnen, nachdem der Stadtrat vom Grundsatz her einer IGS in Burgwedel zugestimmt hatte. Ganz wichtig sei weiterhin gewesen, dass die Landesregierung sich in vielen Gesprächen für diese Schulform in Burgwedel ausgesprochen hatte. „Die Rot/Grüne Mehrheit im Landtag hat schließlich das Ziel von mehr Integrierten Gesamtschulen im Land dann mit einer Änderung des Schulgesetzes ermöglicht“, sagten beide. „Wir können jetzt dem Wunsch vieler Eltern in Burgwedel umsetzen und ihnen einen Platz an der IGS für ihr Kind anbieten“.
Die IGS Burgwedel wird „vierzügig“, das heißt mit vier fünften Klassen, beginnen. Sie wird in das Gebäude der Oberschule einziehen. Die Hochrechnung der zukünftigen Schülerzahlen sichere in den kommenden Jahren die Vierzügigkeit sicher ab. Die Oberschule sei jetzt nur dreizügig. Man gehe nun davon aus, dass der Anteil der Schülerinnen und Schüler, gegenwärtig etwas mehr als 30, die in anderen Kommunen an einer IGS beschult werden, bei Bestehen einer IGS Burgwedel auch wieder in Burgwedel beschult werden. Die IGS werde als Ganztagsschule geplant. Der Einzug der IGS in das Gebäude der Oberschule sei die perfekte Lösung für Burgwedel, so der Bürgermeister. Das Gebäude sei bezugsfertig, alle Klassenräume und Fachräume können sofort genutzt werden. Die Landesschulbehörde am Konzept der IGS Burgwedel arbeiten. Die Lehrer würden vom Land Niedersachsen bezahlt. „Wir zahlen für die Umsetzung des Projekts keinen Cent“, so Axel Düker. Die Stadt müsse nur die Mensa erweitern. Das aber wäre im kommenden Jahr ohnehin fällig gewesen.