IGK-Umfrage zur Gestaltung der Von-Alten-Straße

Wie soll die Zukunft der Von-Alten-Straße aussehen? Die IGK hat hierzu eine Umfrage unter den Kaufleuten initiiert.

Wünsche und Vorschläge der Großburgwedeler Kaufleute

GROSSBURGWEDEL (r/bs). Das vergangene Jahr stand im Zeichen der Vorbereitungen zur Neugestaltung der Innenstadtsituation in Großburgwedel. Neu gestaltet oder optimiert werden sollen in den nächsten Jahren der „Alte Markt", der Rathausvorplatz, Dr.-Albert-David-Straße und die Von-Alten-Straße.
„Insbesondere die Kaufleute in der Von-Alten-Straße sind ein wenig beunruhigt, wohin der Weg geht“, so IGK-Chef Karl-Heinz Schridde. Das beauftragte Stadtplanungsbüro und die Verantwortlichen der Stadt Burgwedel würden die Lösung hin zu einer reinen Fußgängerzone bevorzugen, zumindest seien bisher entsprechende Vorschläge vorgestellt worden. Die Kaufleute hingegen wünschen sich wieder eine Öffnung für den öffentlichen Autoverkehr. Wie immer wird die Lösung in der Mitte liegen, heißt es von Seiten der IGK.
Da die über 40 Geschäfte in der Von-Alten-Straße immer mehr über Umsatzrückgänge klagen, eine Neuvermietung leer stehender Geschäfte immer schwieriger wird und der allgemeine Zustand (Laternen, Papierkörbe, schlecht gepflegte Grünzonen) und vor allem die chaotische Verkehrssituation beklagenswert ist, ist dringend Handelsbedarf angesagt.
Die IGK fordere hier schon seit über 5 Jahren gemeinsame Gespräche mit Politik, Hauseigentümern, Anwohnern und Kaufleuten ein. Bis dato sei hier leider nicht viel passiert.
„Es ist sicherlich positiv zu sehen, dass nunmehr mit dem Beginn der Stadtplanungsmaßnahmen Licht am Ende des Tunnels zu sehen ist. Nur durch welchen Tunnel die Fahrt geht, ist noch nicht ganz klar“, so Schridde.
Um zumindest bei der Planung der Von-Alten-Straße etwas mehr Klarheit zu bekommen, hat sich der Vorstand der IGK entschieden, eine Umfrage zu initiieren. Seit dem 5. Mai liegen in zahlreichen Fachgeschäften der Von-Alten-Straße Umfragezettel aus. Gefragt werden Anwohner, Kunden und Geschäftsinhaber nach ihrer Meinung zu der Zukunft der Von-Alten-Straße:
1. Die derzeitige Situation beibehalten (unklare Verkehrsführung, Quasi-Fußgängerzone mit Zufahrt nur für Anwohner und Fahrradfahrer)
2. Reine Fußgängerzone, Fahrradfahrer werden auf einem ausgewiesenen Streifen geduldet, Zufahrt zu bestimmten Zeiten für Anwohner und für den Lieferverkehr
3. Verkehrsberuhigte Zone, (eindeutige Einbahnstraße und Verkehrsführung,
10-km-Zone, Kurzzeitparkplätze, Lieferverkehr zu festgelegten Zeiten, z.B. bis 11 Uhr)
4. Eigene Meinungen oder keine Meinung.
Unter Punkt 4 hat die IGK bereits eine eigene Meinung gebildet, die derzeit aber aufgrund von Widerständen von Grundstückseigentümern nicht realisierbar ist: Einbahnstraße bis zur Post und weiter zur Dr.Albert-David-Straße. Echte Fußgängerzone von Steinecke bis Preuß. Von dort, wie bisher, Zufahrt von der Dr.Albert-David-Straße mit Ausfahrt zur Fuhrberger Straße, jedoch mit besserer Ampelschaltung.
Die Fragebögen sollen dann ab dem 19. Mai wieder eingesammelt werden und mit dem Bürgermeister Hendrik Hoppenstedt besprochen werden, heißt es in der Pressemitteilung der IGK.