Hoppenstedt und Fredermann besuchten E-Center Cramer

Im Gespräch zur Entwicklung der Kundenwünsche (von links): Raphael Werner, Sebastian Cramer, Rainer Fredermann und Hendrik Hoppenstedt. (Foto: D. Noll)

Gespräche über Wettbewerb, Entwicklung und Zukunftsaussichten

BURGWEDEL (dno). Im Jahr 1947 in Burgdorf gegründet ist die Wilhelm Cramer GmbH heute in dritter Generation an acht Standorten in den Regionen Hannover und Celle präsent. Darunter auch das E-Center in der Hannoverschen Straße in Großburgwedel. Auf einer Fläche von über 3.000 Quadratmetern findet sich ein Warensortiment mit etwa 50.000 Produkten. 132 Mitarbeiter sorgen hier für einen reibungslosen Ablauf – ein organisatorischer und logistischer Kraftakt.
Die CDU-Politiker Hendrik Hoppenstedt, Bundestagsabgeordneter, und Rainer Fredermann, Landtagsabgeordneter, verschafften sich bei einem Rundgang durch den Markt und im Gespräch mit Jürgen Cramer und Sebastian Cramer sowie dem stellvertretenden Marktleiter Raphael Werner, einen Einblick in die täglichen Abläufe. Hendrik Hoppenstedt zeigte sich an der Marktentwicklung am Standort Burgwedel sowie am regionalen Produktsortiment und deren Abwicklung interessiert. Sebastian Cramer erklärte dazu: „Wir sind zufrieden. In Burgwedel gibt es einen guten Kundenkreis. Raphael Werner ergänzte: "Heute geht es nicht nur um das Einkaufen, sondern auch um Kommunikation. Unsere Kundenabende zu einem speziellen Motto mit zahlreichen Verkostungen und Informationen werden sehr gut angenommen.“
Vielfalt, Qualität, Transparenz, Nachhaltigkeit und vor allem Regionalität würden von den Kunden gefordert. „Von über Hundert regionalen Lieferanten beziehen wir unsere Produkte. Wir versuchen so individuell wie möglich auf die Kundenwünsche zu reagieren“, sagte Sebastian Cramer. Doch die Kundenwünsche seien nicht immer nachvollziehbar. Der Kunde wünsche sich zwölf Monate lang Erdbeeren im Regal. Doch ob das wirklich sein müsse, sei die Frage. Die Vielfalt im Markt zeige den gestiegenen Anspruch der Kunden. „Am Kaffeeregal ist das gut zu erkennen. Durch das große Angebot, hat sich die Regalbreite, nur im Kaffeebereich, um das Vierfache vergrößert“, berichtete er. Dagegen zeigten sich Produkte zur veganen, laktose- oder glutenfreien Ernährung eher rückläufig. „Das macht nur noch etwa ein Prozent des Sortiments aus“, ergänzte er.
Die Kunden zeigten sich kompetenter denn je. „Es ist nicht unüblich, dass für spezielle Rezepte auch nach exotischen Zutaten gefragt wird“, erklärte Raphael Werner. So setze Edeka Cramer weiterhin auf spezielle Fachabteilungen besonders im Bereich Wein oder Fleisch. Auch die Fischtheke erfreue sich steigender Beliebtheit. Doch Fachabteilungen verlangten Fachkräfte. Sebastian Cramer betonte: „Die sind nicht immer leicht zu finden."