Heiße Rhythmen beim Konzert

Stimmungsvolles Kerzenlicht und ein vielfältiges Musikprogramm, das der Feuerwehrmusikzug mit Begeisterung spielte, ließen den Funken auf das Publikum überspringen. (Foto: Bettina Garms-Polatschek)

Feuerwehrmusikzug verbreitete Superstimmung im Isernhagenhof

Bettina Garms-Polatschek

ISERNHAGEN/BURGWEDEL. Das große Konzert des Feuerwehrmusikzuges Großburgwedel vor zwei Jahren war schon ein großer Erfolg.
In diesem Jahr hatten die fleißigen Musikerinnen und Musiker wieder ein neues Programm einstudiert, das sie in einem stimmungsvollen Rahmen präsentierten. Die Gäste im fast voll besetzten Isernhagenhof klatschten gut gelaunt zu den Stücken, die unter dem Motto „Samstag-Abend“ standen.
Hoch oben auf der Empore verfolgte Ehrengast Erich Papke aus Bissendorf gebannt das Konzert. Der 83-jährige Bissendorfer hatte fast fünfzig Jahre im Feuerwehrmusikzug die Tuba gespielt und wurde von Dirigent Ralf Rothausen offiziell begrüßt.
Im ersten Teil des Konzertes ließen Filmmelodien die Gäste an die Vergangenheit zurückdenken, denn „Paulchen Panther“ oder „Wer, wie, was?“ aus der Sesamstraße erinnerten an die Kinderzeit vor der Flimmerkiste. Besonderes Schmankerl der mit viel Herzblut spielenden Musikanten war ein Disney-Medley, das Orchesterleiter Ralf Rothausen eigens für das Konzert ausgewählt hatte. Doch auch die anderen Stücke rissen das Publikum mit.
Die berühmte „Insel mit zwei Bergen“ von Jim Knopf und der wilden Dreizehn animierte kräftig zum Mitklatschen. „Jetzt tanzen alle Puppen“ aus der Muppet-Show lag zwar noch im ersten Teil des Konzertes, verriet aber schon einen Vorgeschmack auf die Fortsetzung nach der Pause. Diese sollte nach dem Wunsch von Rothausen zum „Vorglühen“ und „in Schale werfen“ genutzt werden, damit es dann richtig los gehen könne.
Der „Konzertmeister“ hatte nicht zu viel versprochen: Disco- und Tanzmelodien heizten ordentlich vor, im Anschluss an das Konzert wurden die ersten Tischreihen entfernt und DJ Grimmy lockte mit Popsongs und Schlager auf die Tanzfläche.
Der tosende Applaus für das Konzert spiegelte die kleine Zwischeneinlage im ersten Teil des Konzertes wider, deren Melodie zu einer Schokoladenwerbung gehört: „Merci, dass es euch gibt!“