Heimatverein eröffnete neuen Rundwanderweg um Thönse

Gerd Brenneke, links, und Hans-Jürgen Lahmann, rechts, zeigen den Teilnehmern die Wanderstrecke auf der Karte. (Foto: Hans Hermann Schröder)

Im Herbst erscheint ein Flyer mit allen Strecken

THÖNSE (hhs). Der Heimatverein für das Kirchspiel Engensen, Thönse, Wettmar hat am vergangenen Samstag ein Projekt zum vorläufigen Ende gebracht, das neben dem Großprojekt Wiederaufbau und Inbetriebnahme der Bockwindmühle nicht aus den Augen verloren wurde: Die Ausweisung von Rundwanderwegen um die drei Ortschaften des Kirchspiels.
Nun wurde auch ein Rundwanderweg um die Ortschaft Thönse zum ersten Mal in einer Gruppe interessierter Einwohner und Mitglieder des Heimatvereins begangen. Treffpunkt war wie bei den meisten Unternehmungen in der Ortschaft das Feuerwehrgerätehaus. Knapp 20 Wanderfreunde trafen sich dort um 11.15 Uhr zu der knapp zweistündigen Rundtour. Wetter und Stimmung waren prächtig, einer lustigen Wanderung stand nichts mehr im Wege.
Der Vorsitzendes des Heimatvereins Gerd Brenneke begrüßte die Teilnehmer und kündigte ihnen einen Rundkurs durch die wunderschöne Flora und Fauna in Thönses Umgebung an. Hans-Jürgen Lahmann habe die Route ausgearbeitet und werde gewissermaßen als Wanderführer fungieren. Er habe schließlich auch für die markanten Punkte an der Strecke Hintergrundinformationen gesammelt. Mit diesem Wanderweg sei das Projekt, für die drei Ortschaften solche Wege zu erschließen, vorläufig beendet.
Nun stünden für Wanderlustige in Engensen ein Weg zur Verfügung, der immerhin drei unterschiedlich lange Strecken biete, in Wettmar seien es gegenwärtig zwei, und nun eben Thönse. Brenneke kündigte an, dass Ende Oktober/Anfang November auch noch ein Flyer erscheinen werde, auf dem alle Routen der drei Ortschaften einschließlich der Hintergrundinformationen beschrieben werden.
Dann ging es los mit schnellem Schritt.
Die Route beginnt am Treffpunkt Dorfplatz Thönse und führt zunächst nach Norden die Bruchstraße entlang. Am Ortsausgang geht es nach rechts die Straße „An der Miere“ entlang, über die K 116 bis zum Friedhof. Von dort folgt man dem östlichen Rand der Ortschaft. Am Dannkampsweg angekommen führt die Route ein kleines Stück nach Westen bis zum Strubuschweg, dem man nun nach Süden ein paar Hundert Meter folgt.
Wo linker Hand der Wald beginnt, geht es wieder ab nach Osten weiter Richtung Engensen bis hinter den ehemaligen Sandabbau. Von hier geht es nun im spitzen Winkel zurück über den Kötnerkamp bis zum Strubuschweg und weiter wieder Richtung Thönse für knapp 300 Meter.
Dann der nächste Feldweg links bis zur K 116, die man überqueren muss. Von dort geht es weiter geradeaus nach Westen direkt südlich des Sand- und Kiesabbaus bis zum Weg „Am langen Zaun“. Hier führt die Route nun nach Norden, über die K 117 bis zur Kläranlage. Danach weiter nach Osten auf der Verlängerung Reihermoorweg über die K 116, dann gut hundert Meter Richtung Kleinburgwedel rechts abbiegen, den Feldweg entlang bis zur Bruchstraße und zum Ausgangspunkt zurück.