Gut gelaunte Festgäste trotz kleiner Regenschauer

Die Majestäten 2016 in Thönse: v.l. Schützenkönig Andreas Krüger, Damenkönigin Susanne Zechmeister, König der Könige Axel Goldbaum, Junggesellenkönigin Anna Brosdowski, Kinderkönigin Pia Mende und Jugendkönigin Fabienne Hampe. (Foto: Dana Noll)

Thönse eröffnete den Schützenfestreigen in Burgwedel

THÖNSE (dno). In Thönse gibt es jede Menge zu feiern in diesem Jahr. Bevor die Freiwillige Feuerwehr im Juni ihr 125-jähriges Jubiläum begeht, gingen am vergangenen Wochenende erst einmal die Schützen an den Start. Thönse startete traditionell den Festreigen in Burgwedel mit einem unterhaltsamen und erfolgreichen Volks- und Schützenfest.
Neben Orden, Blumen und Glückwünschen, war der Regenschirm leider wichtigstes Utensil an dem Schützenwochenende. Die von den Thönser Schützen versprochene „Gut-Wetter-Standleitung“ klappte leider nicht. Doch die Besucher ließen sich nicht von kühlen Temperaturen und dem wechselhaften Wetter beeindrucken und stürmten das Festgelände.
Am Freitag wurde mit dem Kommersabend gestartet, bei dem man (Frau!) sich nicht nur Hochzeitssuppe und Schweinesteak munden ließen, sondern auch die Proklamation der Majestäten und die Siegerehrung des Ortspokalschießens vorgenommen wurde.
Schützenkönig wurde im diesem Jahr Andreas Krüger (29 Ring) und Damenkönigin Susanne Zechmeister (29 Ring). Die Erstplatzierten-Nachwuchsschützen 2016 waren alle weiblich: Kinderkönigin wurde Pia Mende (27 Ring), Jugendkönigin Fabienne Hampe (30 Ring) und Junggesellenkönigin Anna Brosdowski (30 Ring). Zum König der Könige wurde Axel Goldbaum mit einem Teiler von 136 gekrönt.
Über 220 Kommers-Gäste füllten das Zelt und kamen dank der großen Heizanlage und der flotten Musik durch das „Shadow-Light-Duo“ aus Uetze gut ins Schwitzen.
Für noch besseren Sound sorgte am Sonntagnachmittag pünktlich zur Kaffeezeit der Fanfarenzug Thönse bei seinem Platzkonzert. Die Träger der „Goldenen Fanfare“ bewiesen, dass sie von Klassik bis Michael Jackson mit einem großen Repertoire aufwarten können. Das 40-köpfige Ensemble freute sich besonders, ihre neuen „Wägli´s“ dem Publikum zu präsentieren. Dabei handelte es sich um Schlagzeuge, die auf Räder montiert sind. „Der Sound ist schon etwas anderes“, so Zugleiter Robert Mackowiak. Neu sind auch die Uniformen. Ganz in schwarz-rot waren die Musiker/innen schon ein echter Blickfang im Schützenzelt. Rund 20.000 Euro wurde in die Neu-Anschaffungen investiert, zum Teil auch durch Sponsorengelder finanziert.