Grußwort der Stadt Burgwedel zum Jahreswechsel 2017/2018

Axel Düker (Foto: Stadt Burgwedel)
wir stehen an der Schwelle zu einem neuen Jahr. Den Jahreswechsel möchte ich zum Anlass nehmen, einmal inne zu halten, auf die vergangenen Monate zurück zu schauen und einen Blick in die Zukunft zu wagen.
Vieles hat sich in Burgwedel getan. Im Bereich Gewerbeansiedlung hat die Firma Fiege ihren großen Neubau der Logistikhalle im November fertiggestellt und in Betrieb genommen. Auch wir als Stadtverwaltung haben in diesem Jahr einige Bauprojekte umgesetzt. So entstanden in Kleinburgwedel und Engensen Mehrfamilienhäuser im Rahmen des sozialen Wohnungsbaus, die Arbeiten für den Anbau an der Grundschule in Fuhrberg wurden begonnen und die Offene Ganztagsschule in Wettmar konnte neue Horträume und eine Mensa beziehen.

Das Baugebiet Pöttcherteich wurde erschlossen und für die ersten Häuser sind bereits Bauanträge gestellt. Bis zu 36 Familien finden hier ein Grundstück. Für den Bau von circa 50 Miet- und Eigentumswohnungen wurde ein Träger gefunden, der die mit den Bürger*innen und den politischen Gremien erarbeiteten Vorgaben zum Wohnraum realisieren wird. Im Frühsommer 2018 soll dann voraussichtlich der erste Spatenstich erfolgen. Oldhorst hat in 2017 sein 700-jähriges Jubiläum auf dem erneuerten Dorfplatz gefeiert. Nach einigen Anlaufschwierigkeiten erhielt das Zentrum von Großburgwedel freies WLAN.

Aufgrund der steigenden Anzahl von Aufgaben wächst auch das Rathaus personell. Um auch zukünftig Kapazitäten zu haben und sich entwickeln zu können, hat die Stadtverwaltung den Anbau, das sogenannte Schwesternwohnheim, vom Klinikum der Region Hannover erworben. Somit bleibt der Standort des Rathauses zentral in Großburgwedel dauerhaft erhalten und die Nutzungsmöglichkeiten sind vielfältig.

Die Seniorenbegegnungsstätte feierte 2017 ihr 25-jähriges Jubiläum und die Nutzer*innen beteiligten sich sehr rege daran. Bei einer Ideenbörse wurden unter intensiver Beteiligung von Nutzer*innen und Kooperationspartner*innen Vorschläge erarbeitet, wie sich dieses Angebot zukünftig weiterentwickeln kann. Die ersten Ergebnisse wurden dem Ausschuss für Demographie, Soziales und Kultur sowie der Öffentlichkeit präsentiert.

So manches, was dieses Jahr von der Politik und der Stadtverwaltung Burgwedels geplant und begonnen wird, kann erst im nächsten Jahr oder in den nächsten Jahren abschließend umgesetzt werden. Mit dem Neubau des Gymnasiums Großburgwedel steht vor uns eine besondere Herausforderung, die es zu meistern gilt. Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir auch dieses gemeinsam bewältigen werden. Dabei dürfen wir nie aus den Augen verlieren, wofür insbesondere diese Baumaßnahmen so wichtig sind. Es geht dabei um die Anforderungen im Hinblick auf die Bedarfe unserer Jugendlichen und Kinder.

Dass wir dabei auf einem guten Weg sind, zeigen auch das 25-jährige Jubiläum der Kindertagesstätte Wettmar und das 20-jährige Jubiläum der Kindertagesstätte Kleinburgwedel. Betrachtet man dabei die Entwicklung und das schnelle Wachstum allein dieser Einrichtungen, wird deutlich, dass Burgwedel auf den Bereich der Kinderbetreuung ein besonderes Augenmerk legt.

Im Rahmen der Gesundheitsregion Region Hannover wurde das Projekt „Demenzsensible Kommune“ 2017 ins Leben gerufen. Unter dem Titel „Ganzheitliche Versorgung in Pflege, Medizin und Betreuung am Beispiel Demenz“ und unter Beteiligung der Stadt Burgwedel als Pilotkommune hat das Sozialministerium Niedersachsen Ende November 2017 eine Förderzusage in Höhe von 100.000 Euro gegeben. Ziel des Projektes ist, verbesserte Strukturen für Demenzerkrankte und deren Angehörige zu schaffen und eine gesamte Kommune für das Thema Demenz zu sensibilisieren. Mit Hilfe der finanziellen Förderung können entsprechende Maßnahmen mit verschiedenen Akteuren entwickelt und durchgeführt werden. Die Planung dafür hat bereits begonnen.

Hinsichtlich der Förderung von Elektromobilität wurde mit dem Energiedienstleister Avacon AG eine Ladesäule für E-Autos auf dem Parkplatz gegenüber dem Rathaus eingeweiht. Für diese Ladesäule wird ausschließlich Ökostrom verwendet. In den nächsten Jahren ist die Einrichtung weiterer E-KFZ-Ladesäulen verteilt im Stadtgebiet geplant.

Der große Herbststurm „Xavier“ hat auch in Burgwedel seine Spuren hinterlassen. Sogar ein ICE strandete aufgrund eines Oberleitungsschadens im Bahnhof Großburgwedel. Viele fleißige Helfer*innen und zwei örtliche Hotels sorgten dafür, dass die Reisenden in der Sturmnacht sicher untergebracht wurden.

Ich möchte mich auf diesem Weg bei allen bedanken, die in vielfältigster Weise mit ihrer Unterstützung dazu beigetragen haben, Burgwedel während und nach all den diesjährigen Stürmen zu sichern, besonders natürlich bei den Freiwilligen Feuerwehren.

In diesem Jahr durften wir gleich an zwei Sonntagen von unserem Wahlrecht Gebrauch machen. Neben der Bundestagswahl im September gab es im Oktober eine vorgezogene Landtagswahl. Unterstützung hat die Stadt Burgwedel dabei wieder von einer Vielzahl ehrenamtlicher Helfer*innen erhalten, ohne die es nicht möglich wäre, die Wahlen durchzuführen.

Viele Unterstützer*innen sind auch im Bereich Integration weiterhin sehr aktiv. Dies war besonders eindrucksvoll bei der diesjährigen Ehrung der Ehrenamtlichen zu sehen.

Bei allen, die auf Freizeit verzichten und sich in vielfältigster Art und Weise zur Verfügung stellen, um Menschen und das Gemeinwohl zu unterstützen, bedanke ich mich sehr herzlich. Sie helfen damit auch, unsere Stadt zu gestalten und diese immer wieder ein bisschen lebens- und liebenswerter zu machen.

Das alte Jahr schließen wir ab. Welche Höhen, Tiefen und Herausforderungen das neue Jahr für uns bereithält, kann niemand voraussehen. Vor uns liegt ein Jahr mit vielen Hoffnungen, Wünschen und guten Vorsätzen. Gemeinsam lässt sich vieles besser bewältigen.

Von Herzen wünsche ich Ihnen Frieden, Glück, Gesundheit und alles Gute für das Jahr 2018.


Herzlichst Ihr


Axel Düker
Bürgermeister der Stadt Burgwedel