Gesellige Aktivitäten stärken die Dorfgemeinschaft

Viel Spaß hatten die Mannschaften bei der Boßelwanderung in Kleinburgwedel. (Foto: Bettina Garms-Polatschek)

Kleinburgwedeler Vereine trafen sich zur Boßeltour

KLEINBURGWEDEL (bgp). Gute Laune und strahlender Sonnenschein machten die fünfte Boßeltour der Dorfgemeinschaft in Kleinburgwedel zu einer gelungenen Veranstaltung. Achtzehn Mannschaften hatten sich beim Ausrichter TSV Kleinburgwedel gemeldet, um das beste Boßelteam des Ortes zu ermitteln.
Die Mannschaften wurden von verschiedenen Vereinen gestellt oder bestanden aus Boßelfreunden, die sich gemeinsam als Team für die Wanderung angemeldet hatten. Rund einhundert boßelfreudige Kleinburgwedeler Bürgerinnen und Bürger zogen somit am Sonnabendmittag mit Bollerwagen, Getränken und Proviant in Richtung Sportplatz. Ihre wichtigste Aufgabe war es, die Boßelkugeln auf dem markierten Weg mit möglichst wenigen Würfen über die Strecke zu bringen. Während der Wartezeiten stärkten sich die Boßelsportler immer wieder mit Getränken oder kleinen Naschereien.
Auf dem Sportplatz warteten einige sportliche Sonderaufgaben auf die Teilnehmer. Fußballerisches Geschick mit dem richtigen Gespür für das Tor gab es beim 9-Meter-Schießen zu beweisen, ebenso wie beim „Tischfußball“. Dazu wurde aus Strohballen und farbig markierten Querstangen mit verschiebbaren Rohren ein „Tischkicker“ nachgebaut. Die Mannschaftsspieler konnten nur an den Rohren, an denen sie sich laut Regelwerk während des gesamten Spieles festhalten mussten, von links nach rechts und innerhalb ihres Aktionsradiusses von vorne nach hinten agieren. Das sorgte für viel Gelächter und gute Stimmung. Ins Grübeln kamen die sportlich Aktiven bei der Schätzfrage, wie viele Tischtennisbälle sich in einem Eimer befänden. Dezidierte Kenntnisse waren erforderlich, um den Fragebogen des TSV Kleinburgwedel zu beantworten: „Wie lange besteht der Vorstand?“ oder „Welchen Durchmesser hat ein Rhönrad?“ waren nur zwei von fünf kniffeligen Fragen, auf die möglichst richtig geantwortet werden sollte.
Nach vielen Aufgaben und einer abwechslungsreichen Boßelstrecke kehrten die hungrigen Wanderer im Schützenkrug Kleinburgwedel ein. Dort trafen sie auf weitere Dorfbewohner, die sich zu ihnen an den Tisch zum Essen gesellten. „Wir hatten in diesem Jahr sogar vier Mannschaften mehr als im Vorjahr. Die Veranstaltung wurde sehr gut angenommen“, freute sich Rainer Maass, erster Vorsitzender des TSV Kleinburgwedel, mit Blick auf die rund 120 Anwesenden im Schützenkrug. Der Spaß stand bei der Boßelwanderung im Vordergrund, doch sie war auch ein Beweis für die Stärke der Dorfgemeinschaft, die sich in der Bandbreite der Mannschaften widerspiegelte.
Das Team Feuerwehr I freute sich über den ersten Platz und einen Siegerpokal, die Mannschaft TSV Fußball hatte mit dem zweiten Platz einen sportlichen Sieg davongetragen, während die Turboschnecken den dritten Platz als Lohn für ihre gemeinsam eingesetzten Stärken erhielten.