Gefahrenzone zwischen zwei Kreiseln

Die Einfahrt zum Pferdehof ist ebenfalls eine Gefahrenstelle, da die Geschwindigkeitsbegrenzung auf 70 km/h aus Richtung Großburgwedel erst dahinter beginnt. (Foto: Bettina Garms-Polatschek)

Ortsrat Großburgwedel setzt sich für Überholverbot an der Heisterholz-Siedlung ein

GROSSBURGWEDEL (bgp). Der Ortsrat Großburgwedel hat sich in seiner Sitzung am Donnerstagabend mit der Verkehrssicherheit an der Ausfahrt der Großburgwedeler Heisterholz-Siedlung zur L383 befasst. Die CDU hatte einen Antrag auf ein Überholverbot für Kraftfahrzeuge aller Art auf der Burgdorfer Straße in Höhe des Neubaugebietes gestellt. Bisher gilt dort eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 70 Stundenkilometer, das Überholen ist jedoch erlaubt.
In der Vergangenheit sei es an der Heisterholz-Siedlung immer wieder zu kritischen Situationen beim Ein- oder Ausfahren in beide Richtungen an der L383 gekommen, da der dortige gerade Verlauf der Strecke zu gefährlichen Überholmanövern verleite, so Ortsbürgermeister Rolf Fortmüller (CDU).
Der Antrag sieht vor, über die Länge der 70er-Zone ein Überholverbot zu erwirken, um die heikle Verkehrslage zu entschärfen. Hilfreich sei außerdem ein Schild „Sackgasse“, mit dem man LKW-Fahrer davon abhalten wolle, in die relativ eng bebaute Siedlung einzufahren und Wendemanöver vorzunehmen, ergänzte Fortmüller. Als zusätzliche Sicherheitsmaßnahme solle aus Richtung Großburgwedel kommend das 70 km/h Schild bereits vor der links gelegenen Einfahrt zum Pferdehof Heisterholz platziert werden, da es auch dort an der L383 immer wieder zu kritischen Situationen gekommen sei.
„Die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger ist sehr wichtig“ unterstrich Bedri Özdemir (SPD) und sprach damit den Mitgliedern des Ortsrates aus der Seele. Alle stimmten dafür, dass die Verwaltung bei der zuständigen Straßenverkehrsbehörde ein „Überholverbot für Kraftfahrzeuge aller Art mindestens auf Länge der 70er Zone im Bereich der Heisterholz-Siedlung“ erwirken solle.