Gasstation auf dem Domfront-Platz wird verschönert

Die Avacon hat die Gasstation am Domfront-Platz in Großburgwedel schon mit einer neuen Grundierung versehen. Im Frühjahr soll sie mit einem Landkartenmotiv versehen werden als Sinnbild für die Partnerschaft zu Domfront. (Foto: Hans Hermann Schröder)

Landkarte als Sinnbild für die intensive Partnerschaft

GROSSBURGWEDEL (hhs). Sie sind technisch notwendig, aber keinesfalls eine Augenweide in den Ortschaften: Die Schaltstationen für Strom und Gas des Energieversorgers Avacon.
Sie ähneln in den meisten Fällen Containern, die hingestellt und dann vergessen wurden. Auch auf dem Domfront-Platz steht eine derartige Schaltstation. Nachdem dieser Platz vor einigen Jahren ansehnlich ausgestaltet wurde und sich für viele Mitbürgerinnen und Mitbürger zu einem Treffpunkt entwickelt hat, wirkt diese Gaststation wie ein Fremdkörper. Viele Bürger haben Ortsbürgermeister Rolf Fortmüller im vergangenen Jahr angesprochen und gebeten, das Bauwerk einer Verschönerung zu unterziehen. Nun war die Gasstation Thema im Ortsrat Großburgwedel.
Der Ortsbürgermeister hat Kontakt aufgenommen zur Avacon und stieß beim Energieversorger mit seinem Problem auf offene Ohren. Nicht nur in Großburgwedel wirken diese Stationen wie Fremdkörper, weiß man auch bei der Avacon. Deswegen habe man schon für Abhilfe gesorgt: Ein Künstlerteam, Spezialisten im „airbrushing“, versehen bei Bedarf die Stationen mit hübschen Motiven, die einen direkten Bezug zum Ort oder sogar zum Standort haben sollen, so der Hintergedanke.
Die Avacon habe zugesagt, die Finanzierung der Airbrush-Aktion zu übernehmen. Und sie habe die Station auch schon mit einer neuen Grundierung für die Verschönerung versehen. Im Frühjahr solle die Aktion dann stattfinden.
Andreas Listing, der Vorsitzende des Partnerschaftsvereins Domfront Burgwedel, hatte sich schon um ein mögliches Motiv dafür gekümmert. „Es war nicht ganz einfach, denn zwei Voraussetzungen musste es erfüllen: Einmal wollten wir ein Sinnbild der Partnerschaft zu Domfront haben, zum anderen muss sich das auch mit airbrushing umsetzen lassen“, erläuterte er die Hintergründe. Man habe in der Vergangenheit festgestellt, dass kaum jemand in Burgwedel weiß, wo genau Domfront in Frankreich liegt. Aus diesem Grund soll die Gasstation nun mit einer Landkarte versehen werden, auf der Burgwedel und Domfront abgebildet sind und die umliegenden bekannten Städte. Das habe Wiedererkennungswert und deutlichen Bezug zum Platz und der Partnerschaft. Der Ortsrat stimmte diesem Vorschlag zu. Entscheiden wird der Stadtrat auf einer seiner nächsten Sitzungen.
In der Stadt Burgwedel gibt es schon einige dieser verschönerten Zweckbauwerke. Der an der Ecke Von-Eltz-Straße/Mühlenbruchdamm direkt bei der Feuerwehr war einer der ersten. Hier haben die „Airbrusher“ ein Feuerwehrmotiv aufgetragen. Und in Kleinburgwedel an der Ortsausfahrt Richtung Wettmar hatte man sich für ein Dreschemotiv entschieden, was dem Standort nun zu dem Namen „Dreschplatz“ verholfen hat.