Gasalarm für die Freiwillige Ortsfeuerwehr

Zwei Kameraden begutachteten das Leck und sperrten den Bereich ab. (Foto: Hans Hermann Schröder)

Hausanschluss hielt Spatenstich nicht stand

GROSSBURGWEDEL (hhs). Wenn die Alarmierung zu einem Gasunfall ruft, dann haben die meisten Kameraden aller Freiwilligen Feuerwehren ein ungutes Gefühl. Das schien auch am vergangenen Sonntag vormittags um 11.00 Uhr so gewesen zu sein. Die Ortswehr Großburgwedel wurde in den Wilhelm-Raabe-Weg gerufen. Mit einigen Metern mehr Abstand hielten die Einsatzfahrzeuge. Die Großburgwedeler Kameraden fanden eine Lage, wie sie immer wieder vorkommt. Bei Gartenarbeiten war die Zuleitung des Gasversorgers zu einem Wohnhaus beschädigt worden.
Eigentlich wollten die beiden Männer, Anwohner eines Hauses am Wilhelm-Raabe-Weg, nur den Garten ein wenig verschönern. „Und eine Hecke pflanzen, als Sichtschutz zur nahen Straße“, erläuterte einer der Beteiligten den Ablauf. Mit einem Pflanzspaten habe er dann Löcher ausgehoben für die kleinen Büsche. „Gar nicht einmal so tief, weniger als einen halben Meter“, fuhr er fort. Pflanzspaten sind nun einmal etwas schärfer am Blatt als normale Spaten, damit man die Wurzeln im Erdreich problemlos abstechen kann. Als er ein Loch aus stach, begann es zu zischen. „Ich dachte, ich hätte die Wasserleitung getroffen. Aber als kein Wasser austrat und es weiter zischte, wusste ich, dass es die Gasleitung war“. Einen Gasgeruch habe er allerdings nicht bemerkt, was aber auch an dem frischen Wind an diesem Morgen gelegen haben könne. Er habe umgehend die Leitstelle alarmiert und dann hätten beide den Ort verlassen.
Die Feuerwehrkameraden, die den Ort der Tat näher untersuchten, fanden den Schaden so vor, wie der Anwohner ihn beschrieben hatte. „Das Gasrohr liegt hier wirklich nur knapp einen halben Meter und der Erdoberfläche“, so ein Feuerwehrkamerad. Unterdessen waren Polizei und ein Rettungswagen vor Ort eingetroffen. Der Bereich um das Gasleck wurde gesperrt. Zu tun gab es dann nichts mehr für die Kameraden, nur warten auf die Mitarbeiter des Gasversorgers. Als die eingetroffen waren, sperrten sie den Hausanschluss ab und schnell war die Schadstelle repariert. Damit war der Einsatz für die Großburgwedeler Kameraden beendet.