Ganztagsschulen in Burgwedel und Isernhagen genehmigt

Start nach den Sommerferien zum Schuljahr 2016/2017

BURGWEDEL/ISERNHAGEN (r/bs). Kultusministerin Frauke Heiligenstadt (SPD) hat heute, 28. April, Anträge von insgesamt 87 Schulen in Niedersachsen genehmigt, die ihren Schulbetrieb nach den Sommerferien zum Schuljahr 2016/2017 um ein Ganztagsangebot erweitern.
„Die Grundschulen in Kleinburgwedel und Wettmar werden offene Ganztagsschulen“, sagt dazu Marco Brunotte, Landtagsabgeordneter der SPD für Burgwedel und Isernhagen. Darüber hinaus werden auch die neue IGS in Burgwedel und die neue IGS in Isernhagen teilgebundene Ganztagsschulen.
An teilgebundenen Ganztagsschulen sind die Schülerinnen und Schüler an mindestens zwei Tagen zum ganztägigen Besuch verpflichtet. An diesen beiden Tagen wechseln sich Unterricht und außerunterrichtliche Angebote in der Regel ab (Rhythmisierung). An den übrigen Tagen finden außerunterrichtliche Angebote nach dem Unterricht statt.
Marco Brunotte begrüßt die Genehmigung der neuen Ganztagsschulen für Burgwedel und Isernhagen durch die Niedersächsische Landesregierung: „Die Zukunftsoffensive Bildung kommt an. Die Schulen ergreifen die Chance, sich weiterzuentwickeln. Für Schülerinnen und Schüler bedeutet dies bessere individuelle Förderung und eine bunte Vielfalt auch außerhalb des Unterrichts.“
„Eltern und Arbeitgeber wünschen sich mehr Ganztagsschulen. Das neue Ganztagsangebot in Burgwedel leistet einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung einer modernen Schulstruktur und hilft, Familie und Beruf unter einen Hut zu bekommen“, so Marco Brunotte. Zum neuen Schuljahr können die neuen IGS in Burgwedel und Isernhagen als teilgebundene Ganztagsschule arbeiten. Die Grundschulen in Kleinburgwedel und Wettmar werden zu offenen Ganztagsschulen.
Vor allem Schülerinnen und Schüler, die mehr Förderung benötigen, profitieren von guten und besseren Ganztagsschulen, zum Beispiel durch eine intensivere Unterstützung bei der Erledigung von Hausaufgaben. „Das ist ein großer Beitrag zu mehr Bildungsgerechtigkeit und gleichen Bildungschancen in Niedersachsen“, sagt Marco Brunotte.